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Telekommunikation

Streit zwischen Samsung und Apple geht weiter

Die Patentstreitigkeiten zwischen Apple und Samsung setzen sich fort. Im Rahmen der aktuellen Verhandlungen soll die Höhe des Schadenersatzes für Apple erörtert werden. Die Auswahl der Geschworenen beginnt am kommenden Dienstag.

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Festlegung neuer Schadenersatzansprüche

Bereits im August des letzten Jahres sprachen Geschworene aus Kalifornien Apple etwas mehr als eine Milliarde Dollar zu. Dabei strich die verantwortliche Richterin Lucy Koh allerdings rund 450 Millionen Euro wegen Verfahrensfehlern. Im Rahmen der aktuellen Verhandlungen soll ein neuer Betrag festgelegt werden. Die Richterin hofft auf einen schnellen Prozessverlauf und einen Beratungsbeginn der Geschworenen am 20. November.

Schadenersatzsumme könnte höher ausfallen

In Fachkreisen zieht man die Möglichkeit in Betracht, dass Apple mehr Geld zugesprochen bekommt als während der ersten Verhandlung. Die Geschworenen entscheiden zu Beginn, ob dem Apple-Konzern durch Samsungs Patentrechtsverletzungen Verkaufseinbußen entstanden sind. Für den iPhone- und iPad-Konzern spielt das Ergebnis unter finanziellen Gesichtspunkten eine eher untergeordnete Rolle. In erster Linie gehe es um die Schaffung eines Präzedenzfalles.

Die erste Klage von Apple ging im April des Jahres 2011 ein. Man warf Samsung vor, technische und optische Aspekte des iPad kopiert zu haben. Samsung wehrte sich gegen die Vorwürfe und beschuldigte seinerseits Apple, technische Patente verletzt zu haben.

Das im August 2012 gefällte Urteil galt als wichtiger Erfolg für Apple im Patentkampf mit Samsung. Verkaufsverbote konnten allerdings nicht durchgesetzt werden. Richterin Koh betonte, dass sie im Rahmen des kommenden Verfahrens auf eine Einigung drängen werde.

(Redaktion)


 


 

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