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Finnische Saunen – den Alltag ausschwitzen

Ein Besuch in der Sauna regeneriert und entspannt. Das weiß jeder, der sich gelegentlich einen Besuch in der Schwitzlandschaft gönnt. Wer es dabei besonders heiß mag, fühlt sich in finnischen Saunen heimisch. Wir schauen uns die traditionellen Blockhütten einmal genauer an.

Die Ursprünge

Die deutsche Übersetzung des finnischen Worts Sauna lautet Schwitzhütte. Auch heute ist sie im finnischen Raum noch sehr weit verbreitet. Das liegt nicht nur an ihrer gesundheitsfördernden Wirkung. Als sozialer Treffpunkt ist sie ein wichtiger Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens. Man trifft sich in der Sauna, unterhält sich und pflegt Kontakte. Auch in Deutschland hat sie aus diesen Gründen eine weite Verbreitung erfahren.

Die positiven Wirkungen der finnischen Sauna

Durch die hohe Temperatur im Innern der Hütte wird die gesamte Muskulatur entspannt. Nach einem harten Arbeitstag stellt sich die ersehnte Ruhe ein. Besonders beliebt ist der Saunagang im Winter. Man wärmt sich auf und stärkt dabei das Immunsystem. Mit verschiedenen Aufgüssen wird die Atmung der Saunierenden erleichtert.

So läuft ein Saunagang ab

Eine Sauna im Stil einer finnischen Blockhütte enthält mehrere Holzbänke auf verschiedenen Höhen. Je höher man sitzt, desto heißer wird es. Beim Betreten wählt man eine Bank aus und setzt sich. Die unteren Bereiche sind für all diejenigen geeignet, die nicht viel Hitze vertragen. Die Luft hat an diesen Stellen eine Temperatur von etwa 65°C.

Achtung! Damit kein Schweiß auf das Holz fließt, legt man ein Handtuch unter.

Aufgrund der hohen Temperaturen hält man sich höchstens 15 Minuten in der Sauna auf. Danach duscht man sich kalt ab, taucht in einem kalten Wasserbecken unter und entspannt sich für 20 – 30 Minuten in einem Ruheraum. Dieser Ablauf wird 2-3mal wiederholt.

Verhaltensregeln in der Sauna

In einer Sauna gelten wie in jedem öffentlichen Raum Benimmregeln. Hier finden Sie die wichtigsten davon.

  • Badehosen sind nicht erlaubt, da sich Keime darin bilden können. Außerdem können sie bei den hohen Temperaturen gesundheitsschädliche Dämpfe ausdünsten.
  • Gerüche werden in der Sauna ungleich stärker wahrgenommen als draußen. Alkoholische Getränke und Knoblauch am Vortag sind zu meiden. Selbiges gilt für Parfüm und andere geruchsintensive Pflegeprodukte.
  • Im Interesse einer entspannten Atmosphäre grüßt der Eintretende alle Anwesenden. Danach wird der Mund gehalten.
  • Zum Sitznachbarn sollte wenigstens eine Armlänge Abstand gehalten werden.
  • Während eines Aufgusses verlässt man nur im Notfall die Sauna. Dringt Luft ein, verpufft die Wirkung der ätherischen Öle.

Berücksichtigen Sie all diese Hinweise, kehren Sie entspannt zurück nach Hause und niemand wird böse sein, wenn Sie wiederkommen.

Viel Spaß

(Marco Heinrich)


 


 

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