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Schlecker schließt 2000 Filialen

Das sind die Tage, an denen Insolvenzverwalter Arndt Geiwitz spätabends mitten in der Nacht nach Hause kommt und nur noch seine Ruhe haben will. Denn die Vorlage einer Liste mit 2000 Schlecker-Filialen, die schnellstmöglich schließen sollen, kommt auch in seinem Metier nicht alle Tage vor.

Die Schließung von 2000 der über 5400 Schleckerfilialen bedeutet auch das Aus für 12.000 Mitarbeiter, denen gekündigt wird. Bereits am 24. März sollen die Geschäfte dicht machen.

Die Schließung eines Marktes bedeutet nicht automatisch, dass die dort tätigen Mitarbeiter entlassen werden. Vielmehr wird für diese Mammutaufgabe ein Sozialplan zur Verfügung stehen, über den Geiwitz mit der Gewerkschaft Verdi und dem Gesamtbetriebsrat noch verhandelt.

Von A wie Aachen bis Zett wie Zwiesel spannt sich der Bogen betroffener Schleckerläden quer durch die Republik. In den Märkten läuft ab sofort ein großer Räumungsverkauf, zunächst winken Rabatte von 30 Prozent auf viele Artikel.

In Nordrhein-Westfalen werden wohl an die 400 Drogeriemärkte mit dem blauen Schleckerlogo wegfallen. Arndt Geiwitz kann aber neben den vielen Schreckensmeldungen auch noch Positives vermelden. Anscheinend stehen Investoren für Schlecker Schlange. Zumindest ist ihre Zahl zweistellig, verriet Geiwitz der „Welt“. Wenn Geiwitz da die passenden Leute an einen Tisch bringt, könnte es mit Schlecker erfolgreich, wenn auch kleiner, weitergehen.

(FN)


 


 

Arndt Geiwitz
Schlecker-Filialen

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