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FORSCHUNGSPROJEKT

Weiterbildung forciert Arbeitgeberwechsel nicht

Die Befürchtungen von Unternehmen, Qualifizierungsmaßnahmen würden Arbeitnehmer in die Arme der Konkurrenz treiben, sind unbegründet.

Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BiBB) hat ein Forschungsprojekt abgeschlossen, mit dem auch die These einer angeblichen Kausalität zwischen Weiterbildungsunterinvestition und Abwanderungsrisiko überprüft wurde.

Ein Forschungsprojekt des BiBBs hat untersucht, ob Poaching (Wilderei) Betriebe von einer Investition abhält. Denn die Sorge der Betriebe um ein erleichtertes Abwandern ihrer Beschäftigten könnte begründen, dass betriebliche Weiterbildungsangebote nicht größer ausfallen. Die Befragung unter 1.238 deutschen Betrieben konnte diesen Zusammenhang jedoch nicht bestätigen. Die Betriebe assoziieren mit Weiterbildung kaum das Abwanderungsrisiko. Sie sehen in der Weiterbildung vielmehr ein Mittel der Mitarbeiterbindung.

In einem zweiten Arbeitspaket wurde untersucht, worin die wichtigsten Kriterien für eine Weiterbildungsteilnahme bestehen. Die Untersuchung unter 1.600 Beschäftigten ergab, dass sie in besonderem Maße von der subjektiven Erwartungshaltung abhängt. Also kann man von einer Entscheidungsrationalität der Beschäftigten ausgeben.

Meldung der IHK Schleswig-Holstein

Mehr zum Forschungsprojekt finden Sie hier.

(Redaktion)


 


 

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