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Fracking

Gemeinde Trittau gegen Fracking

Die Trittauer Gemeindevertreter haben sich auf der jüngsten Sitzung gegen Fracking entschieden.

Die Gemeinde Trittau wehrt sich in Schleswig-Holstein gegen die Entscheidung, dass die Erteilung von „Erlaubnissen und Bewilligungen zur Aufsuchung“ für das Fracking an Unternehmen nach dem Bergrecht erteilt wird, ohne die betroffenen Gemeinden zu fragen und deren Bedenken anzuhören. Damit schließt sich die Gemeinde anderen Gemeinden an.

In der Resolution heißt es, dass es nicht rechtmäßig sei und betont, dass die Landesregierung aufgefordert wird, Kommunen und Kreise vor Genehmigungen zu beteiligen und wasserrechtliche und wirtschaftliche Bedenken zu berücksichtigen. Darüber hinaus soll Fracking so lange verboten bleiben, bis ein wissenschaftlicher und technischer Stand erreicht ist, der Gefahren durch diese Technik sicher ausschließen kann.

Nach Angaben des Wirtschaftsverbands Erdöl- und Erdgasgewinnung (WEG) in Deutschland bereits seit den 60er Jahren in mehr als 300 Fällen eingesetzt worden. Betroffen war dabei meistens Niedersachsen, wo rund 95 Prozent des deutschen Erdgases gefördert wird. Das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG)aus Hannover teilte indes mit,  dass es einzelne Projekte auch in Schleswig-Holstein gab. Dabei ging es immer um Bohrtiefen von mehr als 3000 Metern.

(Redaktion)


 


 

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