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Gemeinwohl-Ökonomie

Bericht über die 3. internationale Gemeinwohl-Bilanz-Pressekonferenz am 24.04.14

„Gemeinwohl-Idee mobilisiert Menschen, Unternehmen und Gemeinden" 90 Prozent der Menschen in Österreich und Deutschland wünschen sich eine „alternative Wirtschaftsordnung“ (repräsentative Umfrage der Bertelsmann Stiftung, August 2010).

In dreieinhalb Jahren haben sich mehr als 7.500 Privatpersonen, Unternehmen, Gemeinden und Regionen sowie PolitikerInnen aus der ganzen Welt der wachsenden GWÖ-Bewegung angeschlossen: Sie unterstützen die Idee, dass wirtschaftlicher Erfolg nicht primär an den Mitteln – monetär – gemessen werden soll, sondern am Ziel: dem Gemeinwohl und dass auch Verfassungswerte und gelingende Beziehungen in der Wirtschaft zählen. Viele hundert Freiwillige haben Zeit und Energie beigetragen, um diese Vision Wirklichkeit werden zu lassen. 

Erstmals stellte die Bewegung am 24. April einen internationalen Jahresbericht über die neuen Entwicklungen und Höhepunkte 2013 in regionalen Pressekonferenzen vor. Dort präsentierten auch Unternehmen vor Ort ihre Bilanzen und berichteten darüber, warum sie die Gemeinwohl-Ökonomie unterstützen.

Höhepunkte international:

ENGAGEMENT IN DER  GEMEINWOHL-BEWEGUNG

•    80 GWÖ Regionalgruppen/ Energiefelder: Neue Energiefelder in Konstanz, Bodensee/Oberschwaben, Schwäbisch Hall-Hohenlohe, Augsburg, Berlin, München, zahlreiche neue Energiefelder in Spanien sowie unsere ersten Energiefelder in Mexiko und Argentinien wurden gegründet

•    Neue GWÖ-Vereine in der Schweiz, Österreich, Spanien und Südamerika

•    Gründung eines „GWÖ-Parlaments“: Bei der 2. Delegiertenversammlung in München im April 2014 stimmten 60 Delegierte aus sechs Ländern über 21 Anträge zur Entwicklung der Gemeinwohl-Ökonomie ab. 

•    Gründung Internationales Koordinierungsteam

•    Im Sommer 2013 wurde ein Internationales Koordinierungsteams für eine bessere Koordinierung internationaler Prozesse und Aufgaben berufen.

•    Energiefeld-Vernetzungstreffen fanden in Spanien und Österreich und Deutschland statt.

ENGAGEMENT in der Bildung:

•    Antrag auf UNESCO Lehrstuhl – Gemeinwohl-Ökonomie. Ein Online Kurs „Gemeinwohl-Ökonomie“ für das Aufbaustudium des Club-UNESCO zum Schutz des unantastbaren Erbes Alter Zivilisationen unter dem Aspekt der Gemeinwohl-Ökonomie mit Material für insgesamt 300 Unterrichtsstunden wurde an der Universität Valencia (?) konzipiert. 

•        GWÖ bei Vorträgen und Konferenzen: Teilnahme an 34 Konferenzen und mehr als 100 Vorträgen in Universitäten (Donau Uni Krems, Lüneburg, Valencia, Budapest, Tokio, Buenos Aires). 

•        Erste Universitäten machen die Gemeinwohl- Bilanz : Die FH Burgenland (University of Applied Science, Österreich) hat nach der Lausanne Business School gezeigt, dass auch Bildungseinrichtungen eine Gemeinwohlbilanz erstellen können.

ENGAGEMENT in der Politik: 

•    Gemeinwohl-Ökonomie im Europa-Parlament: Gemeinsam mit Europa-ParlamentarierInnen wird daran gearbeitet, die Gemeinwohl-Matrix in die Richtlinie über nichtfinanzielle Berichterstattung zu integrieren, die für Unternehmen mit mehr als 500 MitarbeiterInnen verpflichtend werden soll.

•    Gemeinwohl-Ökonomie im Regierungsprogramm des Landes Salzburg

•    Gemeinwohl-Modellregion in Südtirol (Vintschgau): Die vier Gemeinden Laas, Mals, Latsch und Schlanders erstellen ihre erste Gemeinwohlbilanz und stellen unter Anwesenheit des Südtiroler Landeshauptmanns Arno Kompatscher die Gemeinwohl-Modellregion Vintschgau vor.

•    Erste Gemeinde Gemeinwohl-Bilanz in Chacao in Caracas (Venezuela) 

ENGAGEMENT in der Wirtschaft:

•    Erste Banken machen die Gemeinwohl-Bilanz: Immer mehr Banken an Bord:2013 hat die Raiffeisenkasse Lech am Arlberg ihre erste Gemeinwohlbilanz erstellt. Bereits 2011 unterzog sich die Sparda Bank München dem Auditierungsprozess. Weitere Banken folgen. 

•    Insgesamt haben in den zurückliegenden dreieinhalb Jahren der jungen GWÖ-Bewegung Unternehmen/Institutionen insgesamt 177 GWÖ-Bilanzen vorgelegt

Für Norddeutschland fand die Pressekonferenz am Donnerstag, den 24. April um 10 Uhr statt im

Rudolf-Steiner-Haus Hamburg

Mittelweg 11-12, 20148 Hamburg

Ansprechpartner: Sabine Siehl

[email protected]

Rückfragen: Anja Haider-Wallner, +43 660 1080 771, [email protected]

(Redaktion)


 


 

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