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Germanwings

Smartphones, Tablets, und E-Reader im Flugmodus an Bord nutzbar

Ab März 2014 können Germanwings-Fluggäste an Bord Mobilgeräte im Flugmodus durchgehend eingeschaltet lassen. Das Luftfahrtbundesamt hat die Zulassung für Airbus-Flotten erteilt.

Mitte Februar hatte schon die Kranich-Linie bekanntgegeben, dass die Nutzung elektronischer Geräte mit deaktivierten Funkverbindung künftig auf all ihren Airbus-Fügen möglich sei. Jetzt hat auch die Lufthansa-Tochter Germanwings nachgezogen: Die Fluggäste können ab März auf allen Flügen (Airbus) ihre elektronischen Reisebegleiter auch während Start und Landung sowie am Flughafen auf dem Weg von und zur Parkposition benutzen. Tablets, Smartphones und E-Reader dürfen während des gesamten Aufenthalts an Bord ohne Unterbrechung eingeschaltet bleiben. Voraussetzung sei allerdings, dass sie auf den „Flugmodus“ geschaltet sind, so die Airline.

Germanwings setzt damit eine neue Empfehlung der Europäischen Kommission und die entsprechende Zulassung des Luftfahrtbundesamtes zeitnah um: Derzeit gilt die Zulassung in Deutschland für alle Airbus-Flugzeuge – Germanwings betreibt ausschließlich Flugzeuge der Typen Airbus A319 und A320. Bisher mussten während Start und Landung alle elektronischen Geräte komplett ausgeschaltet bleiben.

Die Fluggesellschaft sieht in der Neuregelung einen Komfortvorteil für ihre Fluggäste, den sie zum frühestmöglichen Zeitpunkt umsetzen wolle. Aus Rücksicht auf andere Fluggäste seien Telefonate während des Fluges weiterhin nicht gestattet. Mobiltelefone oder mobilfunkfähige Tablets könnten angeschaltet bleiben, müssten sich aber mit einer deaktivierten Funkverbindung im „Flugmodus“ befinden, heißt es.

Was sagen die Deutschen zur Nutzung von Mobiltelefonen im Flugzeug?

Laut einer aktuellen Umfrage des Hightech-Verbands Bitkom möchte eine klare Mehrheit der Deutschen Handy und Smartphone während eines Fluges nutzen. Demnach sprechen sich zwei Drittel (66 Prozent) für eine zumindest eingeschränkte Nutzung von Telefonen im Flugzeug aus, nur rund ein Drittel (30 Prozent) will, dass die Geräte weiterhin zwischen Start und Landung ausgeschaltet werden müssen. Vor drei Jahren noch hatte eine klare Mehrheit von 55 Prozent der Befragten die Handynutzung an Bord abgelehnt.

Allerdings spricht sich nur rund jeder Vierte (26 Prozent) für eine uneingeschränkte Handy-Nutzung im Flugzeug aus. 18 Prozent wollen lediglich die Nutzung von mobilen Datendiensten wie SMS oder Internet zulassen, bei denen die Mitreisenden kaum gestört werden. 14 Prozent wollen Handys auf bestimmte Bereiche im Flugzeug begrenzen, ähnlich wie es die Deutsche Bahn in ihren Zügen bereits eingeführt hat. Weitere 8 Prozent nennen als Voraussetzung für die Handerlaubnis, dass nur mobile Datendienste in besonders ausgewiesenen Sitzreihen erlaubt sind.

Rund ein Drittel der Befragten (30 Prozent) möchte grundsätzlich am bestehenden Handy-Verbot während des Fluges festhalten. Zwei Drittel (66 Prozent) von ihnen – das entspricht jedem fünften Deutschen (20 Prozent) – haben dabei Sorge, dass durch die Handys die Bordelektronik letztlich doch gestört werden könnte.

(Redaktion)


 


 

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