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Liechtenstein

Ehemaliger Fondmanager erschießt Banker

Am Montag kam es im Fürstentum Liechtenstein zu einem tragischen Zwischenfall gekommen. Ein ehemaliger Fondsmanager hat am Morgen einen Banker erschossen. Nach Angaben der Landespolizei befindet sich der mutmaßliche Täter auf der Flucht.

Die Tat hat sich nach Angaben der Behörden gegen 7.30 Uhr im liechtensteinischen Balzers in der Tiefgarage eines Geldinstituts ereignet. Das Opfer war erst 48 Jahre alt.

Das "Liechtensteiner Volksblatt" berichtete auf seiner Internet-Seite, dass es sich bei dem Opfer um Jürgen Frick, den Chef der Vermögensverwaltungsbank Frick, die ihren Sitz in Balzers südlich der Landeshauptstadt Vaduz hat, handelt. Präsident der Bank ist der frühere Liechtensteiner Regierungschef Mario Frick.

Auf seiner Internet-Seite bezeichnete sich der mutmaßliche Täter als "Robin Hood von Liechtenstein" und "Staatsfeind Nr.1". Dabei fordert der seit 1980 verheiratete Vater von drei Kindern "seine Millioneninvestitionen zurück, die ihm die liechtensteinische Finanzmafia vernichtet hat". Er hatte dazu nach eigenen Angaben die Bank auf 33 Millionen Franken Schadenersatz verklagt.

Das Liechtensteiner "Radio L" berichtete, dass das Regierungegebäude in Vaduz aus Sicherheitsgründen von der Polizei abgeriegelt worden ist. Die für Montag geplante Sitzung des Parlaments sei abgesagt worden.

(Redaktion)


 


 

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