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HSH-Nordbank: Wann kommt die Gewinnzone?

Der erneute Verlust der HSH Nordbank von insgesamt 814 Millionen Euro im vergangenen Jahr hat in Schleswig-Holstein eine neue Debatte um Konsequenzen für das Eigentümerland entfacht.

Das Ergebnis sei dabei nach Angaben der HSH-Nordbank vor allem von einer höheren Risikovorsorge für Schiffskredite, einem gestiegenen Aufwand für die Kapitalgarantie der Länder sowie Steuerrückstellungen für Altlasten belastet worden.

Noch im Finanzkrisenjahr 2008 war die die Bank mit Kapitalspritzen der Länder vorm Zusammenbruch gerettet worden. Jetzt erwartet der Vorstandschef Constantin von Oesterreich schwarze Zahlen in diesem Jahr: „Wir sind gut ins Jahr 2014 gestartet. Die Kernbank wird am Markt punkten und 2014 einen soliden Gewinn machen. Dabei setzen wir vor allem auf Firmen- und Immobilienkunden. Die Altlasten in der Abbaubank reduzieren wir konsequent. Die HSH Nordbank wird als Ganzes effizienter, schlagkräftiger und ist wieder profitabel.“

Der Gesamtertrag der HSH Nordbank ist dabei im abgelaufenen Jahr auf 1.499 Millionen Euro gegenüber 1.446 Millionen Euro im Vorjahr gestiegen. Der Provisionsüberschuss blieb mit 104 Millionen Euro leicht hinter dem Vorjahresniveau von 119 Millionen Euro zurück. Zusätzlich  verbesserte sich das Handelsergebnis deutlich auf 189 Millionen Euro gegenüber -238 Millionen Euro im Vorjahr.

Positiv ist, dass die Bank die Kosten weiter senken konnte. So sank der Verwaltungsaufwand um elf Prozent auf 732 Millionen Euro. Im Personalaufwand, der um rund 30 Millionen Euro reduziert werden konnte , wirkte sich vor allem die reduzierte Zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus.

Der Vorstand erwartet für dieses Jahr für den Konzern und die Kernbank „einen deutlichen Gewinn vor und nach Steuern“. Dabei wurde für das 1. Quartal ein Vorsteuergewinn von rund 200 Millionen Euro genannt. Grund dafür sei das nziehende Neugeschäft, dass sich bis Ende März verglichen mit dem ersten Quartal 2013 auf rund 2,1 Milliarden Euro verdoppelt hat. Bis Jahresende soll es auf 9,4 Milliarden Euro steigen.

(Redaktion)


 


 

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