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Siemens auf Sparkurs: Stellenabbau geplant

Tausende Arbeitsstellen bei Siemens könnten mit dem neuen Sparprogramm in Gefahr sein. Mehr Effizienz und geringere Kosten sind die neuen Ziele, die Unternehmens-Chef Peter Löscher im Rahmen der Quartalszahlen im Juli mitteilte.

Die „Börsen-Zeitung“ berichtete in ihrer Dienstagsausgabe von dem bevorstehenden Stellenabbau und den Überlegungen der Firma. Über 10.000 Stellen könnten mit Umsetzung neuer Maßnahmen bei Siemens gestrichen werden. Genaue Zahlen und eine Bestätigung wird es erst im Oktober oder November geben. In der anstehenden Managerversammlung sollen weitere interne Vorgehensweisen geprüft werden. Bisher sind die Spekulationen von Siemens nicht dementiert worden.

Gewinn unter Vorbehalt

Mit den veröffentlichten Quartalszahlen im Juli setzte Löscher unter Vorbehalt einen Gewinn von 5,2 Milliarden Euro als Jahresziel. Er selbst hat zugegeben, dass sich das wirtschaftliche Umfeld verschlechtere und es für Siemens ohne Sparkurs schwierig wird, die Prognose einzuhalten. Das geplante Sparprogramm für den Herbst soll mehr Effizienz und geringere Kosten für das Unternehmen bedeuten. Im zweiten Quartal des Jahres verringerten sich bereits die Auftragseingänge um 23 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Mit dem ausbleibenden Gewinn und den angekündigten Sparmaßnahmen muss nun mit dem massiven Stellenabbau gerechnet werden. Im Laufe der letzten 15 Monate sind in Deutschland allein 6000 neue Stellen bei Siemens geschaffen worden, durch die feste Anstellung von Zeitarbeitern.

(Redaktion)


 


 

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