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Arbeitsschutz: Was muss ich bei der Installation einer Solaranlage auf dem Firmendach beachten?

Berufsgenossenschaften berichten, dass Photovoltaik-Anlagen auf dem Firmendach immer mehr zu einem Schwerpunkt für Unfälle werden. Was müssen Unternehmen hinsichtlich des Arbeitsschutzes beachten, wenn sie eine Solaranlage auf dem Firmendach installieren wollen?

Montage der Photovoltaik-Anlage als Unfallschwerpunkt

Vor allem bei der Montage der Solarpanels kann es verstärkt zu Unfällen kommen. In erster Linie muss das Absturzrisiko der Arbeiter beachtet werden. Zum einen können die Monteure bei mangelnder Absicherung vom Dach stürzen. Zum anderen kommt es häufig vor, dass brüchige Wellplatten, Oberlichtern oder nicht begehbare Elemente wie Dachlatten zu einem Unfall führen. Schließlich stellt auch die Elektronik eine große Gefahr dar.

Wichtig ist, dass die Mitarbeiter Erfahrung bei der Arbeit auf dem Dach haben. Zusätzlich muss das Unternehmen weitere Gefahrenquellen berücksichtigen. Denn auch die Maschinen und Werkzeuge stellen eine Gefahrenquelle dar. Wenn es heiß ist oder stark regnet, muss besonders auf die Sicherheit der Mitarbeiter geachtet werden. Hierbei ist es besonders wichtig, auf die Police zu achten. Ist die Haftung der Absturzsicherung nur ungenügend, haften Bauherr und Unternehmer. Das erstbeste Versicherungsangebot muss also nicht immer das beste Angebot sein.

Asbest: Gefahr bei der Installation einer Solaranlage

Bei der Montage einer Solaranlagen spielen auch Gefahrstoffe eine wichtige Rolle. Einige Firmendächer sind mit Wellplatten aus Asbestzement versehen. Zum einen sollten die Mitarbeiter diese Platten nicht begehen, weil sie nicht durchsturzsicher sind. Zum anderen hat der Gesetzgeber die Montage von Photovoltaik-Anlagen auf Dächern mit Asbestzement verboten. Eine neue Eindeckung des Daches ist allerdings möglich. Wichtig ist, dass die asbesthaltigen Platten fachgemäß entsorgt werden. Ein Photovoltaikbetrieb informiert über die Besonderheiten.

Bei Schneelast im Winter besteht normalerweise kein Problem. Die PV-Module sind immer in einem bestimmten Neigungswinkel angebracht, die Schneelast rutscht mit der Zeit ab. Besteht im Winter eine Schneelast auf der Solaranlage, müssen diese beseitigt werden. Eine leichte Schneedecke auf den Solarmodulen kann aber den Ertrag beeinträchtigen. Mittlerweile gibt es spezielle Schneetauanlagen für PV-Anlagen, die die Beseitigung des Schnees automatisch übernehmen. Schließlich sollten Unternehmen bei großen Hallen ohne Zwischendecken Auffangnetze innerhalb des Gebäudes installieren, um bei Wartungen und Montagearbeiten die Mitarbeiter zu sichern.

(Redaktion)


 

 

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1 Kommentar

von Panzer
26.03.13 10:36 Uhr

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