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  • 31.05.2016, 09:33 Uhr
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  • Deutschland
Sommeranfang

Produktiv und konzentriert bei der Arbeit auch an heißen Tagen

Am 21. Juni ist Sommeranfang. Wer Urlaub hat, kann Sonne tanken und das schöne Wetter genießen. Doch nicht jeder hat frei und auch der Urlaub ist früher oder später zu Ende. Vielen fällt die Arbeit in der warmen Jahreszeit besonders schwer:

Nicht nur die Motivation sinkt, sondern auch die Produktivität und Konzentration lassen aufgrund der Hitze nach. Denn an heißen Sommertagen ist der Körper geschwächt, was sich auf die Leistungsfähigkeit auswirkt. Wie www.wetter.de erklärt, ist die Tendenz klar: Die Sommer werden immer wärmer. Um gut auf den kommenden Sommer vorbereitet zu sein, können sich Arbeitnehmer daher im Voraus über die kommenden Temperaturen informieren. So ist es möglich, im Fall einer Hitzewelle vorsorglich einige Tipps zu befolgen und auch an heißen Tagen bei der Arbeit produktiv und konzentriert zu sein.

1. Genug und richtig trinken

Viele Menschen machen den Fehler, dass sie erst dann etwas trinken, wenn sie Durst empfinden. Doch der Körper braucht schon vorher Flüssigkeit. Genug zu trinken ist gerade an heißen Tagen das A und O: Zwei bis drei Liter am Tag sollten bei warmen Temperaturen getrunken werden. Denn beim Schwitzen verliert der Körper viel Flüssigkeit. Wird das nicht ausgeglichen, lässt auch die Konzentration nach. Vor allem Mineralwasser mit wenig Kohlensäure und stilles Wasser aus der Flasche oder dem Wasserhahn sind gut geeignet. Wem Wasser zu eintönig schmeckt, kann verdünnte Säfte und ungezuckerte Tees trinken. Kaffee sollte dagegen nur in Maßen getrunken und Alkohol ganz vermieden, da dieser dem Körper Wasser entzieht. Auch von Energydrinks ist abzuraten. Arbeitnehmer können außerdem darauf achten, dass sie nicht zu viel auf einmal trinken, sondern öfter kleinere Mengen an

Flüssigkeit zu sich nehmen. Auch, wenn eisgekühlte Getränke bei Hitze verlockend wirken, dürfen die Getränke nicht zu kalt sein, weil der Körper sonst die Kälte mit Energie ausgleicht und sich dadurch wieder erwärmt. Am besten sind lauwarme Getränke. An heißen Tagen tut es außerdem gut, die Handgelenke ab und zu unter kaltes Wasser zu halten.

2. Genug Pausen einlegen

Auch, wenn viele sich das wünschen: Nur selten gibt es nach Angaben von www.stern.de für Arbeitnehmer im Sommer hitzefrei. Wer seine Arbeitszeiten auch nicht den Temperaturen anpassen und beispielsweise eine Gleitzeitregelung nutzen kann, um die Arbeit in den wärmsten Stunden zu vermeiden, sollte auf jeden Fall darauf achten, genügend Pausen einzulegen. So können die Batterien wieder aufgeladen und die Produktivität gesteigert werden: Nach der Pause gehen Arbeitnehmer oft mit neuer Energie an die Arbeit. An warmen Tagen werden mehrere kurze Pausen von zehn Minuten zwischendurch empfohlen. Die Haupt-Pause sollte in der Mittagszeit liegen, da die Sonne dann besonders strahlungsintensiv ist, wovor der Körper besonders geschont werden muss. Wer auch an seinem Arbeitstag etwas vom Sommer haben will, kann die Pause draußen in einem Park oder auf der Terrasse eines Cafés verbringen. Gerade in der Mittagszeit ist es jedoch wichtig, nicht in der prallen Sonne zu sitzen, sondern immer den Schatten aufzusuchen. Sonst droht ein Sonnenstich oder ein Hitzschlag. Außerdem muss immer an Sonnencreme und Sonnenbrille gedacht werden, um sich vor der UV-Strahlung zu schützen.

3. Leichte Gerichte essen

Die meisten Leute haben im Sommer weniger Appetit und wollen nur etwas Leichtes essen. Das ist in Hitzeperioden auch verträglicher für den Körper: Schwere und reichhaltige Gerichte sind nur schwer verdaulich und daher weniger geeignet. Besser sind leichte, kalte Mahlzeiten wie Salate und Obst. Außerdem sollten kleinere Portionen als gewöhnlich gegessen werden, um ein Völlegefühl nach dem Essen zu vermeiden. Eine leichte Kost ist auch förderlich für die Konzentration, während schwere Mahlzeiten oft zu Müdigkeit und Konzentrationsproblemen nach der Pause führen. Da Menschen beim Schwitzen nicht nur Flüssigkeit, sondern auch wichtige Salze verlieren, ist es im Sommer außerdem ratsam, salzig zu essen, um diesen Salzverlust wieder auszugleichen. Zudem sollten die Arbeitnehmer darauf achten, dass ihre Lebensmittel bis zum Verzehr im Kühlschrank liegen, da sie aufgrund der Hitze sonst schnell verderben.

4. Kleidung an das Wetter anpassen

Wer den Wetterbericht gesehen hat, kann auch seine Kleidung an eine Hitzewelle im Sommer anpassen. Wichtig ist es, an heißen Tagen lockere und bequeme Kleidung zu tragen. Gerade im Sommer ist ein zu enges Outfit unangenehm. Auch von dunklen Farben ist abzuraten, da darin am meisten geschwitzt wird und einem noch wärmer wird: Schwarz beispielsweise absorbiert mehr Sonnenlicht. Geeignet sind daher eher helle und schweißaufnehmende Kleiderstücke. Des Weiteren sollten sie UV-dicht und luftdurchlässig sein und am besten lange Ärmel und Hosenbeine haben. Auch eine Kopfbedeckung ist bei praller Sonne zu empfehlen. Die Schuhe sollten leicht und bequem sein, und in Firmen, wo im Normalfall Anzug und Krawatte getragen wird, könnte an heißen Tagen von der Kleiderordnung mal eine Ausnahme gemacht werden. Wer sich in seinem Outfit wohl fühlt und nicht zu warm angezogen ist, kann sich auf jeden Fall besser auf die Arbeit konzentrieren.

5. Arbeitsräume kühl halten

In zu warmen Räumen fällt es schwer, produktiv zu arbeiten. Die Arbeitsstättenverordnung legt fest, dass die Lufttemperatur in Arbeitsräumen nicht höher als 26 Grad Celsius sein darf. So müssen die Räume nachts oder am frühen Morgen gut gelüftet werden, und an Fenstern sollten Schutzvorkehrungen gegen direkte Sonneneinstrahlung getroffen werden, etwa durch Jalousien oder Rollos. Pflanzen spenden Sauerstoff und Feuchtigkeit und sind somit angenehm in warmen Büros. Auch Ventilatoren und Klimaanlagen helfen, die Büros kühl zu halten. Jedoch gibt es dabei einiges zu beachten: Manche Menschen reagieren empfindlich auf die Zugluft und erkälten sich dadurch. Für Allergiker sind Ventilatoren gefährlich, weil dadurch Staub und Pollen aufgewirbelt werden. Bei Klimaanlagen muss außerdem darauf geachtet werden, dass der Unterschied zwischen der Außenlufttemperatur und der Raumlufttemperatur nicht zu groß ist, weil es sonst beim Hinausgehen zu einem Hitzeschock kommen kann.

(Redaktion)


 


 

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