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  • 06.09.2013, 11:28 Uhr
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  • Deutschland
Steuer

Gut vorbereitet für die Steuererklärung

Wagt man den Schritt in die Selbstständigkeit, wird man relativ schnell bemerken, dass neben den angenehmen Dingen, die den Beruf ausmachen, auch einige Tätigkeiten erledigt werden müssen, die vielen Menschen nicht viel Spaß bereiten. Dazu gehört beispielsweise die Buchhaltung. Nachfolgend einige Tipps, wie es mit der Buchhaltung doch ganz gut klappt!

Unterlagen regelmäßig aktualisieren

Man kann den Aufwand für die Buchhaltung allerdings möglichst gering halten. Es ist dafür notwendig, dass man sich regelmäßig mit seinen Unterlagen beschäftigt. Wer täglich einige Minuten investiert, wird zum Zeitpunkt, an dem die Steuererklärung erstellt werden muss, viel weniger Zeit und Nerven brauchen.

Natürlich kann man einen Steuerberater engagieren, um die unangenehmen Arbeiten zu übernehmen, allerdings arbeitet auch er nicht umsonst. Damit die Kosten für den Steuerberater möglichst gering gehalten werden, sollte man seine Unterlagen immer auf dem aktuellen Stand haben.

Belege chronologisch ordnen

Sehr wichtig ist es, dass man die Belege richtig sortiert. Sowohl die Rechnungen als auch die Ausgaben, die in einem kleinen Unternehmen anfallen, sollte man chronologisch in einem Ordner aufbewahren. Passend dazu muss man die Kontoauszüge aufheben. Sinnvoll ist es, wenn man zumindest die Auszüge chronologisch einheftet und hinter jedem Auszug die Belege einsortiert, die auf dem Auszug gebucht wurden. So ist es für den Steuerberater sehr einfach, da er sich eine umständliche Suche sparen kann.

Angaben auf Rechnungen

Damit vom Finanzamt keine Beanstandungen über die geschriebenen Rechnungen kommen, sollte man darauf achten, dass immer alle notwendigen Daten vorhanden sind. Natürlich darf der Name des Unternehmens und die Adresse genauso wenig fehlen wie die gleichen Angaben des Kunden. Außerdem darf die Steuernummer nicht fehlen, die man vom Finanzamt mitgeteilt bekommen hat. Zusätzlich muss eine Rechnungsnummer vergeben werden; die Nummer muss dafür fortlaufend sein und kann durch Buchstaben ergänzt werden. Anders sieht es aus, wenn man Rechnungen über Beträge schreibt, die unter 150 Euro liegen. In diesem Fall muss keine Rechnungsnummer vergeben werden. Wer Ordnung in seinem System haben möchte, kann aber auch hier eine Nummer einfügen, damit er immer einen guten Überblick hat.

Wie man sehen kann, ist Buchhaltung wichtig für ein Unternehmen. Um sich weiteres Wissen anzueignen, kann man einen Termin mit seinem Steuerberater abmachen oder ein Seminar belegen, an dem das notwendige Wissen vermittelt wird. Außerdem gibt es umfassende Lektüre, die sich mit dem Thema Steuern und Buchhaltung befasst.

(Redaktion)


 

 

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