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Die 10 besten Steuertipps für Unternehmer

3. Unternehmer sollten die Gewinne für sich arbeiten lassen

Dieser Ratschlag mag vergleichsweise einfach wirken, ist allerdings ungemein wichtig. In jedem Fall ist es natürlich schön, wenn ein Gewinn erwirtschaftet wird. Insofern diese Gewinne genutzt werden, um eine Rücklage im Betrieb zu bilden, sollte die Summe mit nur 28,25 % statt bis zu 45 % versteuert werden. Der steuerliche Vorteil ist allerdings nur dann gewährleistet, wenn das Geld auch für die Firma arbeitet. Sollte es später entnommen werden, wird das Finanzamt bis zu 25 % Extrasteuer draufschlagen.

Es rentiert sich daher für jeden Unternehmer, das Geld längerfristig im Unternehmen zu behalten, anstatt noch schnell vor Jahresfrist überhastete Investitionen zu tätigen. Besonders bei hohen zu versteuernden Gewinnen und einer langen Betriebszugehörigkeit zahlt sich das Konzept aus. Experten empfehlen bis zu sieben Jahre lang das Kapital zu halten, um dann am Ende einen satten Gewinn zu erwirtschaften.

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Die 10 besten Steuertipps für Unternehmer
Tipp 1. Reisekosten von Geschäftsreisen richtig abrechnen
Tipp 2. Der Dienstwagen muss gut abgerechnet werden
Tipp 3. Unternehmer sollten die Gewinne für sich arbeiten lassen
Tipp 4. Keine Angst vor Investitionen
Tipp 5. Das Gründen einer stillen Gesellschaft
Tipp 6. Steuervorauszahlungen gründlich prüfen
Tipp 7. Bewusst schenken
Tipp 8. Kleinunternehmer oder nicht?
Tipp 9. Sonderausgaben sollten geltend gemacht werden
Tipp 10. Auch soziale Netzwerke
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4. Keine Angst vor Investitionen – mit dem Investitionsabzugsbetrag

Wer heute spart, um später zu investieren, ist auf der sicheren Seite. Der sogenannte Investitionsabzugsbetrag ermöglicht es, bis zu 40 Prozent der Anschaffungskosten für die folgenden drei Jahre bereits im Vorfeld beim Finanzamt geltend zu machen. Dieser Vorteil gilt allerdings nur für Unternehmer, welche am Ende nicht mehr als 235.000 Euro an Eigenkapital in ihrer Bilanz stehen haben. Der Höchstbetrag liegt dabei bei 200 Euro und darf bis zu 40 % der Anschaffungskosten eines beweglichen Wirtschaftsgutes betragen. Die Funktion und das Ziel der Investition werden dabei im Vorfeld festgelegt. Auch muss das Gut, welches investiert wird, vorher genau definiert werden. Geringere Kosten sind rückwirkend Gewinn erhöhend aufzulösen. Sollte die Investition gar nicht stattfinden, muss der Investitionsabzugsbetrag rückgängig gemacht werden.

Stets sind dabei die entsprechenden Nachweispflichten vom Unternehmer zu leisten. Der Investitionsabzugsbetrag ist ein sehr beliebter Spartipp bei kleineren und mittelständischen Unternehmen. Da diese sich kontinuierlich im Aufbau befinden und nach neuen Investitionsmöglichkeiten suchen, ist es sicher die längerfristig cleverste Variante, um erzielte Gewinne postwendend zu investieren und dabei noch Steuern zu sparen. Oft ist diese Variante auch ein beliebtes Streitthema mit dem Finanzamt, sodass gute Begründung und Dokumentation des Vorgehens das A und O darstellen.


 


 

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