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  • 07.04.2009, 10:44 Uhr
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Unternehmen/Fördermittel

18 Mio. Euro Fördermittel für Kooperationsvorhaben in Baden-Württemberg

Die verstärkte Zusammenarbeit zwischen Mittelstand, Hochschulen und Wissenschaftseinrichtungen in Baden-Württemberg ist ein hoffnungsvolles Zeichen der Krisenbewältigung. Um auch in Zukunft Arbeit und Beschäftigung sichern zu können, haben innovative Firmen beim Berliner Projektmanagement des Zentralen Innovationsprogramms Mittelstand (ZIM) deutlich mehr Industrieforschungs-Fördermittel als jemals zuvor beantragt. In den ersten neun Monaten seit Programmstart wurden aus dem Etat des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) bis Ende Februar fast 18 Mio. Euro für exakt 139 Kooperationsprojekte zwischen Firmen und Forschungseinrichtungen bewilligt – nach Sachsen ein Spitzenwert. Seit Anfang Februar können mittelständische Technologiefirmen aus Baden-Württemberg auch eine Förderung einzelbetrieblicher Vorhaben in Forschung und Entwicklung (FuE) beantragen.

Die Highlights der aktuellen Industrieforschung – neue Produkte, Lösungen, Verfahren und Dienstleistungen - werden am 1. Juli auf dem Innovationstag Mittelstand des BMWi in Berlin präsentiert. Bei der 16. Leistungsschau mit diesmal mehr als 150 Innovationen sind 14 Unternehmen aus dem „Ländle“ mit 12 Spitzenexponaten vertreten.

Die Reusch GmbH Neckartailfingen zeigt in Zusammenarbeit mit dem Bekleidungspsychologischen Institut Boennigheim einen beheizbaren Handschuh, geeignet für Wintersportler ebenso wie für Kühlhausarbeiter. Die 2E mechatronic gmbH & Co. KG aus Wernau am Neckar stellt einen hochgenauen kapazitiven Neigungswinkelsensor vor, dessen Konzeption u. a. auf Forschungen der Uni Stuttgart beruht. Aus Heidelberg (MRC Systems GmbH) kommt eine Operationshilfe der besonderen Art: ein handgehaltener Roboter für chirurgische Eingriffe, der in Zusammenarbeit mit dem Orthopädisch-Unfallchirurgischen Zentrum der Universität Heidelberg entwickelt wurde. Die CATHI GmbH aus Mannheim ist in Berlin mit einer Art „Flugsimulator“ für Herzchirurgen vertreten – einem vollkommen neuartigen Trainingsgerät für interventionelle Kathetereingriffe.

Die im Juli 2008 gestartete ZIM-Förderung war im Rahmen des Konjunkturpakets II für 2009 und 2010 um jährlich 450 Mio. Euro erhöht und zudem auf Unternehmen mit bis zu 1.000 Beschäftigten erweitert worden. Bundeswirtschaftsminister Dr. Karl-Theodor zu Guttenberg hatte zum Start der erweiterten ZIM-Förderung Mittelständler und deren Forschungspartner zur Eile gemahnt. Anträge für Fördermittel aus dem Investitions- und Tilgungsfonds müssten als konjunkturelle Maßnahme bis spätestens Ende 2010 beantragt sein und stünden bis Ende 2011 zur Verfügung.

(Redaktion)


 


 

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