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Metallhandwerk/Außenanlagen

Außenanlagen - Wer stellt sie her?

Ein kleiner Spaziergang durch die Stadt am frühen Morgen kann sehr belebend und erfrischend sein. Außerdem gibt es viel zu sehen. Häuser, Autos, Menschen, unzählige kleine Läden, noch viel mehr Autos, Bäume. Doch darüber hinaus gibt es noch viel mehr. Dinge, die vielen Menschen nicht recht auffallen, obwohl wir oft auf sie angewiesen sind. Wartet man zum Beispiel auf den Bus, stellt man sich an eine Haltestelle. Läuft man durch den Park, setzt man sich hin und wieder auf eine Parkbank. Soweit nichts Besonderes. Aber hat schon einmal jemand darüber nachgedacht, wo die Haltestelle oder die Parkbank überhaupt herkommen?

Ja, denn irgendwo müssen diese Dinge ja herkommen. In der Regel denkt man nicht weiter darüber nach. Sie sind einfach da und gehören zum Stadtbild. Doch auch die Stadt muss sie ja schließlich irgendwo hernehmen. Es ist eher unwahrscheinlich, dass der Bürgermeister seine Nachmittage in seiner Werkstatt verbringt, in der er am Stadtmobiliar werkelt. Genau wie Privatpersonen oder seriöse Unternehmer, wendet sich die Stadt an einen Profi, wenn es darum geht, Flächen mit Außenanlagen zu gestalten. Besonders schnell fündig wird man mit Hilfe des Internets. Und schnell wird einem klar, wie vielseitig sich solche Anlagen darstellen können.

Von der Bushaltestelle war schon die Rede. Aber was alles gehört dazu? Natürlich das Häuschen an sich, das Schutz vor Regen bietet, aber hier hört die Haltestelle noch lange nicht auf. Die Schaukästen mit den Fahrplänen und sonstigen Bekanntmachungen sind ja auch Teil der Haltestelle. Und auch das Haltestellen-Schild an sich, das anzeigt, auf welche Linie man hier überhaupt wartet. Üblicherweise findet man auch noch einen Mülleimer und oft auch, besonders bei Rauchern beliebt, einen Aschenbecher. Wenn neben dem Haltestellenhäuschen auch noch ein Baum steht, dann ist er meistens von einem Baumschutz umgeben. Es nimmt fast kein Ende. Und dabei steht man immer noch an der Bushaltestelle!

Geht man nun los und erkundet gemächlichen Schrittes die Umgebung, werden dem aufmerksamen Beobachter nun bestimmt auch noch viele andere Außenanlagen auffallen, und ihre schier unendliche Vielfalt. Vor der Stadtbücherei steht ein Fahrradständer. Vor Schulen sogar ganze Batterien von Fahrradüberdachungen, die die Räder zusätzlich auch trocken halten. Hier und da sieht man einen kleinen oder großen Zaun und immer wieder trifft man auch auf die Poller, die jeden Fahranfänger in Angst und Schrecken versetzen. Vor den meisten Ämtern und vor vielen seriösen Firmen, findet man außerdem auch immer öfter Auffahrrampen, die Rollstuhlfahrern einen Zugang ermöglichen. All das ist nicht einfach gewachsen, sondern wurde von kompetenten Fachleuten der Metallverarbeitung hergestellt.

Irgendwie erinnert der Spaziergang schon fast an einen Schaufensterbummel und eventuell kommt man ja auf Ideen. „Da ist doch immer dieser Typ, der ständig meinen Parkplatz besetzt“, denkt man vielleicht. „Warum eigentlich nicht so einen Parkbügel einbauen lassen?“ Und sowieso: Wenn man so durch die Straßen läuft, könnte man meinen, die ganze Stadt ist eine einzige Ausstellungsfläche für das beeindruckende Metallhandwerk.

(Redaktion)


 


 

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1 Kommentar

von Thomas Schmidt
26.02.10 03:29 Uhr
Die drei wichtigsten Kriterien für gute Fahrradständer

An einen guten Fahrradständer kann man
- sein Fahrrad fest anschließen, damit auch der Fahrradrahmen nicht geklaut wird,
- er bietet ausreichend Platz, sodass die Fahrräder sich nicht in die Quere kommen und
- er ermöglicht ein einfaches Parken, denn nur dann wird er wirklich oft und gerne benutzt.
Seit kurzem gibt es übrigens Fahrradständer mit Steckdosen, an denen Elektrofahrräder angeschlossen werden können und gleichzeitig der Akku aufgeladen wird. Auf der Websetie http://www.radgaragen.de gibt es die passenden Fotos.

 

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