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Tarife/Einzelhandel

Baden-Württemberg: ver.di will Warnstreiks deutlich ausweiten

Vor Beginn der zweiten Runde der Tarifverhandlungen für die rund 220 000 Beschäftigten im baden-württembergischen Einzelhandel am kommenden Montag (25. Mai 2009) will die Gewerkschaft ver.di die Warnstreiks am Wochenende «deutlich« ausweiten. »Bisher haben die Arbeitgeber ein Angebot verweigert", deshalb verstärke ver.di den Druck, teilte die Gewerkschaft heute (22. Mai 2009) in Stuttgart mit.

Heute (22. Mai 2009) sind Beschäftigte in Stuttgart, Böblingen, Sindelfingen, Ludwigsburg, Reutlingen, Pforzheim, Mannheim, Heidelberg, Heilbronn, Schwäbisch Hall, Bad Dürrheim, Rottweil und Freiburg zu Arbeitsniederlegungen aufgerufen. Die Gewerkschaft rechnete mit insgesamt mehr als 700 Teilnehmern.

Die Gewerkschaft fordert Tariferhöhungen um 6,8 Prozent, mindestens aber 145 Euro mehr pro Monat. Zudem will sie ein tarifliches Mindesteinkommen von 1550 Euro durchsetzen. Die Arbeitgeber haben bislang kein Angebot vorge­legt. Zuletzt war im Einzelhandel erst nach rund anderthalbjährigem Stillstand ein Abschluss erzielt worden. Die nächste Verhandlungsrunde beginnt am Montag in Korntal-Münchingen.

(Redaktion)


 


 

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