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Lebensmittel/Imitate

Baden-Württemberg will Lebensmittelimitate besser kennzeichnen

Baden-Württemberg will die Verbraucher besser vor Lebensmittelimitaten schützen. Nach Informationen der «Stuttgarter Nachrichten» (Samstagausgabe, 25.07.2009) will das Landeskabinett in Stuttgart eine entsprechende Bundesratsinitiative auf seiner nächsten Sitzung am Montag beschließen. Nach dem Willen von Landesagrarminister Peter Hauk (CDU) soll die Verwendung solcher Imitate, die in den vergangenen Jahren zugenommen habe, künftig auf Packungen und Speisekarten deutlich erkennbar sein.

Laut Zeitungsbericht handelt es sich bei der Initiative um einen Entschließungsantrag, demzufolge der Bundesrat die Bundesregierung auffordern soll, «sich bei der Europäischen Union dafür einzusetzen, dass zeitnah transparentere und strengere Regelungen bei der Kennzeichnung von Lebensmittel-Imitaten in Kraft treten». Da die EU derzeit die Regeln für die Lebensmittelkennzeichnung ohnehin überarbeite, rechne sich Hauk gute Chancen aus, dass Brüssel den Vorstoß aufgreife, schreibt die Zeitung unter Berufung auf dieVorlage fürs Kabinett.

Von Mogel-Schinken spricht man dann, wenn Kochschinken aus Reststücken besteht, die in ein schnittfestes Stärke-Gel eingebettet sind. Als Analog- oder Kunstkäse werden käseähnliche Erzeugnisse bezeichnet, die nicht oder nur zu einem Teil aus Milch hergestellt sind.

(Redaktion)


 


 

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