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Baden-Württemberg führt automatisierte Verkehrszählung ein

Neuartige Geräte sollen ab dem nächsten Jahr den Verkehr auf den Straßen Baden-Württembergs kontinuierlich zählen. Das neue Verfahren mit sogenannten Seitenradargeräten sei in den Landkreisen Ostalb, Calw und Ravensburg erfolgreich getestet worden, teilte das Verkehrsministerium am Freitag, 06.11.2009, in Stuttgart mit.

Das Verfahren sei günstiger, weniger aufwendig und weniger anfällig für Fehler als die bisherige manuelle Zählung. Zudem sei weniger Personal nötig.

Baden-Württemberg sei mit der Automatisierung der Verkehrszählung «Vorbild für andere Länder», hieß es weiter. Die Seitenradargeräte sind unauffällig in einen Leitpfosten integriert und übertragen die erhobenen Werte an einen zentralen Rechner. Die Daten sind schnell verfügbar und werden auf einem zentralen Rechner ausgewertet.

Baden-Württemberg hat das Verfahren nach Angaben des Ministeriums zusammen mit einem Aachener Ingenieurbüro entwickelt. Durch normierte Teile könnten die Pfosten flexibel eingesetzt werden, bislang allerdings nur auf einspurigen Straßen. Damit lasse sich genau festhalten, wie viele Fahrräder, Motorräder, Autos und Lastwagen welcher Größe wann und mit welcher Geschwindigkeit den jeweiligen Straßenabschnitt befahren.

Für die rund 4500 einspurigen Zählabschnitte auf Bundes-, Landes- und Kreisstraßen in Baden- Württemberg sind 205 Leitpfostenzählgeräte nötig. Im Auftrag des Bundes nimmt die Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) den Angaben zufolge alle fünf Jahre Straßenverkehrszählungen vor, damit die Planer Verkehrsströme besser einschätzen können.

(Redaktion)


 


 

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