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Spring Dich fit 2.0! - Ein Jahr Sprungbude Stuttgart

Vor einem Jahr war die Redaktion bei der Eröffnung der Sprungbude Stuttgart vor Ort in der Ziegelbrennerstraße. Mittlerweile hat sich die Premium-Trampolinhalle zu einem Erfolgsmodell entwickelt und es gibt Erweiterungspläne. Diese wurden auf der Pressekonferenz am 30.3.17 durch die Betreiber Martin Hesse und Martin Schmidt vorgestellt.

Vor einem Jahr öffnete die Sprungbude in der Ziegelbrennerstrasse ihre Pforten. Nun, nach ziemlich genau einem Jahr, hat sich die Premium-Trampolinhalle in ein Erfolgsmodell entwickelt.

Rund 2,5 Millionen Euro investierten die drei Gesellschafter Martin Hesse, Martin Schmidt und Oliver Lechner in den Umbau der Schulsporthalle. Heute, ein Jahr später, denken die Budenbetreiber bereits an eine Erweiterung.

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„Wir hatten ein tolles erstes Jahr“, sagt Martin Hesse. "In dieser Zeit wurden geschätzte 140 Millionen Sprünge absolviert und dabei jede Menge Glückshormone ausgeschüttet. Beim Trampolinspringen werden vom Gehirn bis in die Zehenspitzen auch die letzten Regionen durchblutet. Dabei wird Serotonin, der Botenstoff der Freude, ausgestoßen.“

Der Andrang in die 1700 Quadratmeter große Trampolinhalle, die auf 1000 Quadratmeter Trampolinareal verschiedene Sprungkategorien bietet, ist so gross, dass eine Erweiterung geplant ist.

"Wir haben zwei denkbare Varianten erarbeitet. Entweder wir überbauen den Parkplatz mit einer Halle oder nutzen das Untergeschoss.“ erklärte Martin Hesse. Damit stünden dann 3000 Quadratmeter Grundfläche zur Verfügung. Demnächst soll die Entscheidung fallen, Ende des Jahres könnten dann die Bagger anrücken.

Zu den Erweiterungsmaßnahmen gehört ebenso die Installation der von den Jumpern gewünschten Duschen. Weitere Attraktionen finden nach dem Umbau ebenfalls den Weg in die Srungbude. Der Gastrobereich wird größer und erhält ein neues Konzept. "Burger & Salad" sollen dabei den Gastro Charakter bestimmen.

Stuttgart ist groß, daher wollen die Betreiber einer weiteren Jump Bude auf die Sprünge helfen. „Wir wollen Stuttgart zur Sprungbudencity machen.“ so Martin Hesse. Konkret daran sind bereits die Kooperationsgespräche mit dem Schwäbischen Turnerbund (STB).

„Wir haben dabei den Sicherheitsaspekt und die Unfallprävention im Auge“, berichtet Michael Kuhn vom STB. Die Sprungbuden-Mitarbeiter sollen ab Mai diesbezüglich von ihm geschult werden. Zudem sollen Kunden, die am jumpen langfristig Freude finden, auch die Möglichkeit haben in Vereine zu gehen. Kuhn stellt den optimalen Partner dar – als zweifacher Vize-Weltmeister und Mannschafts-Weltmeister im Trampolinspringen. Zudem war Kuhn 20 Jahre lang Bundestrainer. „Der Sport ist faszinierend“, schwärmt Kuhn.

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"Redaktionsseitig kann ich die Aussage von Michael Kuhn nur bestätigen." Bernhard Eckert, Chefredakteur. " Ca. 7 Jahre lang bin ich  in meiner Jugend auf dem Trampolin gesprungen. Als erstes Fitnessstudio im Alb-Donau Kreis setzte ich ab 1990 die Minitrampolins (Rebounds) für Fatburner Kurse ein. Eine tolle Möglichkeit Ausdauer, Gelenke, Kraft und Bewegungskoordination zu trainieren."

Ein paar Fakten zum Trampolin springen
Bereits 1980 wurde durch eine NASA Studie belegt, daß Trampolinspringen dreimal ergiebiger ist als Joggen. Mit 10 Minuten Trampolinspringen ist so ergiebig wie 30 Minuten Joggen. Getestet wurden Körperbeschleunigung, Sauerstoffaufnahme und Herzfrequenz. Das Verhältnis zwischen Sauerstoffaufnahme und Spitzenbeschleunigung - ein Hauptfaktor zur Bestimmung der geleisteten Arbeit - lag beim Trampolinspringen um bis zu 68 Prozent über den Werten beim Laufen.

Der englische Ausdruck für Trampolin: Rebound

Wir lernen als Kleinkind unsere Muskeln zu gebrauchen und arbeiten dabei gegen gegen die Anziehungskraft der Erde. Das ergibt letzlich unsere physische Stärke, denn je größer der Druck, desto mehr Kraft müssen wir aufwenden. Jede einzelne unserer Körperzellen muss den Druck der Gravitation ausgleichen und stärkt sich dadurch. Dieser  Effekt wird beim Trampolinspringen verstärkt. Die weiche Landung auf dem Trampolin ergibt sich durch eine Abbremsung, ergibt eine Addition dieser Kraft zum eigenen Körpergewicht. Unsere gesamte Körpermuskulatur (650 Musklen) ist dabei in Anspannung, jede Zellwand wird beansprucht - der gesamte Körper wird trainiert. Zweimal fünf Minuten täglich reichen aus, um den Durchschnittsmenschen fit zu halten.

Beim Absprung muss der Körper schnell die Richtung wechseln, die Muskeln werden wiederum angespannt. Auch die Zellen werden trainiert, da sie den Druck mit eigenem Gegendruck ausgleichen müssen.

Nur starke Zellen können jedoch starke Zellen produzieren und so die alten, schwachen Zellen ersetzen. Ein untrainierter Körper, der sich kaum bewegen muss, besteht jedoch überwiegend aus schwachen Zellen, ist anfälliger auf Krankheiten und altert schneller.
Eine gute Fitness hängt ursächlich von einer guten Zirkulation und einem starken Herzen ab. Dabei ist die Lymphe besonders wichtig. Etwa 85% der gesamten Körperflüssigkeit ist Lymphe. Diese wässrige Gewebeflüssigkeit regelt den Fluß der Nährstoffe in die Zellen und leitet alle Gifte aus. Da die Lymphe anders als das Blut kein Organ besitzt, das sie bewegt, muß man sie selbst zur Zirkulation bringen. Das geschieht durch tiefes Atmen und Muskelkontraktionen, also Bewegung. Nur so kann auch Sauerstoff zugeführt werden.

Es hat sich gezeigt, daß Rebounding die mit Abstand beste Trainingsform ist, um die Lymphzirkulation anzuregen. Nirgendwo sonst wird ein so umfassender Zelldruckwechsel erreicht: Schwebt man gewichtslos in der Höhe, dehnen sich die Zellen aus und nehmen Flüssigkeit auf. Wenn man auf der Matte landet, werden die Zellen zusammengedrückt und die überschüssige Flüssigkeit wird aus den Zellen ins Lymphsystem gepreßt. Einwegklappen verhindern, daß die Flüssigkeit aus den Lymphen zurückfließt. So werden die Zellen durch ständiges Auf und Ab in einen trockenen Zustand gebracht, was die Voraussetzung für einen gesunden Stoffwechsel ist. Ein gesunder Stoffwechsel verbrennt mehr Schlacke und Fett - man kann mit Rebounding daher auch abnehmen.

Trampolinspringen stärkt auch die Knorpel der Gelenke, erhöht die Produktion roter und weißer Blutkörperchen im Rückenmark und vermehrt die collagenhaltigen Fasern, die einen stärkeren und besseren Schutz der Gelenke bilden. Das Training stimuliert den Knochenteil zwischen Stamm und Knorpel und ermöglicht ein maximales Wachstum des Knochens. Osteoporose, die Krankheit vieler alter Menschen, macht die Knochen schwach und brüchig, weil der Mineralgehalt, die Kalziumsalze, Knorpel und Fasern schwinden. Eine Ursache ist die mangelnde Bewegung und mangelnde körperliche Arbeit, sprich Belastung der Knochen. Bei Menschen in Rußland, die mehr als 100 Jahre alt wurden, hat man festgestellt, daß die Knochen dieser aktiven alten Leute mineralhaltig, dicht und stark blieben. Ärzte haben bei Spezieltherapien mit dem Rebounder festgestellt, daß Trampolinspringen auch die Raumorientierung des Menschen stärkt und somit zu einer Aufrichtung des ganzen Körpers führt. In einer Minute kann der Körper bis zu 130 aufrichtende Impulse bekommen.

Rebounding wird oft verwechselt mit hohen Trampolinsprüngen. Um die oben erwähnten Effekte zu erzielen, reicht jedoch schon ein sanftes Auf- und Abschwingen aus, ohne dass sich die Füße von der Matte abzuheben brauchen. Dadurch können auch alte Menschen mit einem Rebounder arbeiten.

Textquelle: Teile der Fakten zum Trampolin springen stammen von Zeiten Schrift

(Bernhard Eckert)


 


 

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