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Einzelhandel/Warnstreiks

Beschäftigte im Einzelhandel treten in Warnstreiks

In der Tarifauseinandersetzung im baden-württembergischen Einzelhandel will die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di mit einer frühzeitigen Warnstreikwelle den Druck auf die Arbeitnehmer erhöhen. Am Freitag (15. Mai 2009) beteiligten sich nach Gewerkschaftsangaben insgesamt rund 400 Beschäftigte in acht Städten an Protestaktionen, unter anderem in Stuttgart, Reutlingen und Mannheim. Für die nächsten Tage bis zur zweiten Verhandlungsrunde am 25. Mai kündigte ver.di weitere Warnstreiks an.

Am Freitag (15. Mai 2009) wurde den Angaben zufolge in Filialen von Schlecker,
H&M, Zara, Real, Kaufland und Marktkauf vorübergehend die Arbeit niedergelegt. ver.di fordert für die 220 000 Beschäftigten im baden-württembergischen Einzelhandel Tariferhöhungen von 6,8 Prozent, mindestens aber 145 Euro. Die Gewerkschaft strebt außerdem die Durchsetzung eines tariflichen Mindesteinkommens von 1550 Euro an. Bei der ersten Verhandlungsrunde Ende April hatten die Arbeitgeber kein Angebot vorgelegt. Mit den Warnstreiks sollen sie dazu bewegt werden.

(Redaktion)


 


 

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