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Bundeskabinett

3 Minister aus Baden-Württemberg in der neuen Bundesregierung

Angela Merkels Kabinettsliste ist nach Ansicht von Insidern komplett: Mit Wolfgang Schäuble (CDU) als neuer Finanzminister, Annette Schavan (CDU) als Bildungsministerin und Dirk Niebel als neuer Entwicklungshilfeminister kommen drei von insgesamt 13 Minister aus dem "Ländle".

Die Kabinettsliste der Kanzlerin Angela Merkel ist offenbar komplett: 

Dabei ist Baden-Württemberg gut vertreten: FDP-Generalsekretär Dirk Niebel aus Heidelberg soll nach Informationen aus gut unterrichteten Kreisen künftig das Entwicklungshilfeministerium leiten. 

Die größte Überraschung bei der Kabinettsbildung ist Wolfgang Schäuble (CDU), dessen Wahlkreis in der Ortenau liegt. Er wird vom Innenministerium ins Finanzministerium wechseln. Damit übernimmt der 67-Jährige künftig eine Schlüsselposition im schwarz-gelben Kabinett.

Annette Schavan (CDU) mit Wahlkreis in Ulm behält das für die Zukunft bedeutsame Bildungsministerium.

Aber auch die übrigen Ministerposten wurden offenbar verteilt: Philipp Rösler (FDP), der erst 36-jährige niedersächsische Wirtschaftsminister ist als Gesundheitsminister im Gespräch. Die derzeitige Familienministerin Ursula von der Leyen (CDU) soll ihr Ressort behalten, es wird aber um Zuständigkeiten erweitert. Sie erhält den Bereich Soziales hinzu, also zum Beispiel die Rentenpolitik. Zuvor war auch von der Leyen als Gesundheitsministerin gehandelt worden.

Der bisherige Bundesverteidigungsminister Franz Josef Jung (CDU) wechselt offenbar ins Arbeitsministerium. Neuer Verteidigungsminister soll demnach der bisherige Wirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) werden. Guttenberg schwankte nach Angaben aus Koalitionskreisen bei der Auswahl zwischen dem Innen- und dem Verteidigungsressort - und entschied sich letztlich für die Verteidigung. 

Der bisherige Parlamentarische Geschäftsführer der Unions-Fraktion, Norbert Röttgen (CDU), wird neuer Umweltminister. CDU-Generalsekretär Ronald Pofalla geht ins Kanzleramt und wird dort die Regierungsgeschäfte im Ministerrang koordinieren.

Seine Nachfolge im Innenministerium soll nach Angaben aus der Union Kanzleramtsminister Thomas de Maizière (CDU) antreten. Das für die Zukunft bedeutsame Bildungsministerium bleibt in den Händen von Annette Schavan (CDU).

Die CSU kommt auf insgesamt drei Ministerien – trotz ihres schlechten Abschneidens bei der Bundestagswahl. Neben zu Guttenberg soll CSU-Landesgruppenchef Peter Ramsauer als Verkehrsminister ins Kabinett. Zusätzlich bleibt auch Ilse Aigner (CSU), die als Ramsauers Nachfolgerin in der Landesgruppe gehandelt wurde, in der Regierung, wahrscheinlich weiterhin als Landwirtschafts- und Verbraucherschutzministerin.

Schon länger gelten FDP-Chef Guido Westerwelle als Außenminister und Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) als Justizministerin als gesetzt. Darüber hinaus war bisher auch FDP-Vize Rainer Brüderle als Wirtschaftsminister im Gespräch.

Offiziell verlautet ist aber noch nichts aus den Verhandlungskreisen. Eine abschließende Entscheidung sei noch nicht gefallen, hieß es. Über Personen und Inhalte werde endgültig erst heute Abend in einem Gesamttableau befunden. „Noch ist vieles im Fluss“, hieß es. „Es finden laufend Gespräche statt.“

(Redaktion)


 


 

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