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Unternehmen/Bilfinger Berger

Bilfinger sieht sich krisenfest

Der Baukonzern Bilfinger Berger blickt trotz der weltweiten Wirtschaftskrise zuversichtlich auf das laufende Geschäftsjahr. Konjunkturresistent könne kein Unternehmen sein, «krisenfest aber schon», sagte Vorstandschef Herbert Bodner am Dienstag bei der Vorstellung der Bilanz in Mannheim. Der Konzern sei für die kurzfristigen wirtschaftlichen Herausforderungen sowie für die mittel- bis langfristige Zukunft gut gerüstet.

Vor diesem Hintergrund bekräftigte Bilfinger den Ausblick für 2009. Demzufolge soll die Leistung rund 10 Milliarden Euro betragen, nach 10,7 Milliarden Euro im Vorjahr. Operatives Ergebnis ( Ebit ) und Konzernergebnis sollen mindestens das um Sondereffekte bereinigte Niveau des Jahres 2008 von 250 Millionen Euro beziehungsweise 140 Millionen Euro erreichen.

Der Konzern sei in das Jahr 2009 mit einem Auftragsbestand von über 10 Milliarden Euro gestartet, sagte Bodner. Das entspreche rechnerisch einer Jahresleistung. Auch die Finanzlage des Konzerns sei durch die Krise an den Finanzmärkten nicht beeinträchtigt.

Die Auslastung der Baukapazitäten erlaube es Bilfinger, jedes potenzielle Engagement gründlich zu prüfen. «Unverändert engagieren wir uns nur bei Projekten, die wir unter Risiko- und Renditekriterien für attraktiv halten», betonte der Vorstandsvorsitzende. Im Dienstleistungsgeschäft überwögen Unterhalt und Betrieb vorhandener Anlagen, deshalb sei der Konzern vom Rückgang der Neuinvestitionen nur gering betroffen.

Für das abgelaufene Geschäftsjahr 2008 will der Konzern seinen Anteilseignern eine höhere Dividende zahlen. Der Hauptversammlung am 7. Mai soll eine Ausschüttung von 2,00 Euro je Aktie vorgeschlagen. Im Vorjahr belief sich die Zahlung auf 1,80 Euro. Wie bereits bekannt steigerte Bilfinger seinen Umsatz 2008 gegenüber dem Vorjahr um 16 Prozent auf 10,7 Milliarden Euro. Das Ebit erhöhte sich um knapp ein Drittel auf 298 Millionen Euro. Unter dem Strich verdiente der Baukonzern 200 Millionen Euro, nach 134 Millionen Euro im Vorjahr. 2007 hatte das Unternehmen einen einmaligen Buchgewinn von 90 Millionen Euro aus dem Verkauf des französischen Unternehmens Razel erzielt. Insgesamt beschäftigte der Konzern Ende 2008 weltweit knapp 61 000 Mitarbeiter. Der Anstieg von 16 Prozent resultiere vor allem aus Zukäufen im Dienstleistungsbereich.

(Redaktion)


 


 

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