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Bosch: 47 000 Beschäftigte in Kurzarbeit

Die Krise in der Automobilindustrie und die allgemeine Wirtschaftsflaute machen dem weltgrößten Autozulieferer Bosch schwer zu schaffen. Angesichts des Konjunktureinbruchs stehe die Bosch-Gruppe vor äußerst schwierigen Herausforderungen, sagte Vorstandsvorsitzender Franz Fehrenbach der Mitarbeiterzeitschrift «Bosch-Zünder».

Aktuell arbeiten nach Aussage des Managers rund 47 000 Mitarbeiter der Robert Bosch GmbH kurz oder verkürzt im Rahmen des Tarifvertrages zur Beschäftigungssicherung. Das entspricht etwa einem Sechstel der weltweit Beschäftigten. Auch in der Unternehmenszentrale wurde die Arbeitszeit reduziert.

Trotz der angespannten Situation äußerte sich Fehrenbach vorsichtig optimistisch. Er sehe erste Anzeichen für eine konjunkturelle Stabilisierung im Laufe des Jahres. «Wenn wir sehen sollten, dass es im zweiten Halbjahr keine Bodenbildung gibt, müssen wir den Einsatz der Kurzarbeit überdenken.»  Kurzarbeit sei zwar ein sinnvolles, aber auch teures Werkzeug, um Mitarbeiter länger an Bord zu halten.

Im Ausland wurden laut «Bosch-Zünder» bereits betriebsbedingte Kündigungen in «niedriger vierstelliger Zahl» nötig. Betroffen sind Standorte in Australien, Brasilien, Großbritannien, Spanien, Tschechien, Ungarn, der Türkei und den USA. Ende 2008 beschäftigtedie Bosch-Gruppe nach eigenen Angaben weltweit 282 000 Mitarbeiter, davon 114 000 in Deutschland.

(Redaktion)


 


 

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