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Herzsprünge: Flucht nach Georgia

Leseprobe 02

16 Lars und seine Träume

Ein gefräßiges Tier, der Computer, dachte Lars, als er seinen Laptop aufklappte und sich erneut dem Amoklauf widmete. Das Netz war voller Informationen. Die Jugendlichen schütteten auf Blog-Spots und Blog-Posts, auf Twitter, StudiVZ und Facebook ihr Herz aus, gaben alles preis, was sie wussten oder auch nicht wussten, und äußerten hemmungslos ihre Meinung. In dieser teilweise schon exhibitionistisch anmutenden Netzwerkkommunikation war keiner mehr ein unbeschriebenes Blatt. Die sozialen Netzwerkaktivitäten vereinten Opfer und Täter zu einer geballten Informationsflut. Seriöser Journalismus mutete bieder dagegen an.

Beim Googeln ereilte Lars der Verdacht, dass Zeichen, die das Entsetzliche hätten verhindern können, übersehen oder nicht rechtzeitig wahrgenommen worden waren. Wir leben in einer Gesellschaft der weit geschlossenen Augen. Einerseits sind wir voyeuristisch bis zum Wahnsinn, andererseits gleichgültig bis zum Verrücktwerden, ging ihm durch den Sinn. Er lehnte sich zurück und dachte an die Sciencefiction-Story, die ihm schon so lange vorschwebte. Ein Satz von Lovecraft fiel ihm ein: Es ist wahr, dass ich meinem besten Freund sechs Kugeln durch den Kopf gejagt habe, und doch hoffe ich, mit dieser Erklärung beweisen zu können, dass ich nicht sein Mörder bin. Als ein Meister des Genres beschwor Lovecraft besessene Seelen, die aus Schattenzonen hervorbrachen, um eine dem Grauen verfallene Wirklichkeit zu demonstrieren.

Lars liebte die unheimlichen Geschichten der phantastischen Weltliteratur und wünschte, er würde eine ähnlich gute zustande bringen. Er lauschte dem Ticken der Standuhr. Verging die Zeit wirklich? Manchmal hatte er das Gefühl, dass sie eine Illusion war, die etwas suggerierte, das gar nicht existierte. Das gleichmäßige Ticken suggerierte eine Art Verlust. Aber was ging eigentlich verloren? Er tauchte tief in sich hinein. Die Zeit blieb stehen, Düfte, Farbmuster und Worte streiften ihn. Es fühlte sich an, als ob er überall und doch nirgendwo sei. Worte beflügelten ihn. Er hatte sie nicht gerufen und doch waren sie da. Manchmal, wenn ein Vogel ruft oder ein Wind in den Zweigen geht, erinnern wir uns. Es ist eine Erinnerung, die uns nur ganz leicht berührt, aber ihr Zauber ist tief. Alle Grenzen heben sich auf. Die Toten werden wieder lebendig, denn Leben und Tod sind eins. Wir treten in Verbindung mit etwas, das wir vergessen glaubten, obwohl es immer da ist. Wozu sind Tage da, fragte sich Lars und gab sich gleich selbst die Antwort. Tage sind dazu da, um glücklich zu sein. Das war jedenfalls seine Lebenseinstellung. Rasch tippte er in seinen Laptop.

Zwischenräume von Nichts, die etwas Neues ermöglichen. Ist es nicht letztlich die Geschichte des unvorhergesehenen Todes, die uns an das Leben erinnert. Was macht uns so sicher, dass sich Zeit und Raum wirklich im selben Kontinuum befinden? Womöglich bewegen wir uns in verschiedenen Dimensionen, sind in weitaus größere Zusammenhänge gebettet, als uns bewusst ist? Nichts ist von Dauer. Weshalb sollte der Tod von Dauer sein? Tage, nur Tage machen deshalb unser Leben aus, Momente, die sich summieren und zu dem führen, was wir sind und zugleich nicht sind.

Er verspürte einen unbändigen Drang, der Rasanz seines Alltags zu entgehen, um endlich den Roman zu schreiben, von dem er träumte. Er hatte, verdammt noch mal, Bock drauf. In ihm hatte sich ein Schalter umgelegt. Raus aus dem Hamsterrad, hieß die Devise. Er wählte die Nummer von Meli. Es dauerte eine ganze Weile, bis sie am Apparat war.

»Guten Morgen«, sagte er fröhlich.

»Morgen Lars«, antwortete sie gähnend.

»Hey, du, ist bei dir alles okay?«, fragte er.

»Ja, klar. Und bei dir?«

»Es geht wieder.«

»Echt jetzt? Hattest du solche Probleme mit der Situation in Winnenden?«, frage Meli.

»Ja, es ist heftig. Stell dir mal vor, aus heiterem Himmel bricht plötzlich die Hölle los. Ich habe mit einer Mutter gesprochen, deren Tochter vom Handy aus anrief und sagte: »Mami, hier ist ein Amoklauf!« Die Mutter drehte beinahe durch. Das Mädchen kam mit dem Leben davon, aber ihre beste Freundin wurde erschossen. Das muss man erst einmal verkraften. Die Betroffenen stehen total unter Schock, sind teilweise völlig apathisch. Ein Glück, dass es psychologische Betreuung gibt. Ohne die würde es überhaupt nicht gehen. Ich glaube, das Ausmaß kann keiner wirklich verstehen, der das nicht mitgemacht hat oder unmittelbar betroffen ist. Meinen Eltern tut es sehr gut, dass ich da bin. Die Sache nimmt sie ziemlich mit.«

»Mmhm«, murmelte Meli.

»Bist du noch da? Was treibst du denn so?«

»Wir veranstalten wieder ein Seminar an diesem Wochenende.«

»Stimmt, daran habe ich überhaupt nicht mehr gedacht. Ich würde gerne mit dir über was reden.«

»Jetzt? Ich muss bald gehen.«

»Schade, dann verschieben wir es halt auf ein anderes Mal.«

»Was machst du heute noch?«

»Ich werde Heidi besuchen«, antwortete er.

»Richte ihr bitte liebe Grüße von mir aus.«

»Das mach ich.«

»Pass auf dich auf!«

»Du auch.« Lars gähnte. Alter, du bist übermüdet, sagte seine innere Stimme belustigt. Schau zu, dass du wieder einen klaren Kopf bekommst.

Leseprobe 03

27 Tanzende Begegnung

Die Nacht war bereits weit fortgeschritten, als sich Sarina ein junger Mann näherte und sie über das Gedröhne hinweg fragte, ob er ihr einen Drink spendieren dürfe. Er blickte sie so treuherzig an, dass sie sofort Vertrauen fasste. Warum nicht, dachte sie und folgte ihm an die Bar.

»Du tanzt schon seit Stunden nur für dich und siehst dabei ziemlich traurig aus.«, stellte er fest. Sie erbebte innerlich. Sie hatte nicht damit gerechnet, dass ihr der Kummer so auf dem Gesicht geschrieben stand. »Mir geht es nicht gut«, erwiderte sie und betrachtete ihn genauer. Er sah schnuckelig aus mit seinem Wuschelkopf. Sein Bart verlieh ihm ein leicht verwegenes Aussehen, dennoch hatte er sehr feine Gesichtszüge. »Willst du es mir erzählen?«, fragte er und blickte sie mitfühlend an. »Lieber nicht«, antwortete sie. »Vielleicht kann ich dir helfen«, sagte er. »Ich glaube kaum, dass du mir helfen kannst«, erwiderte sie. Der Gedanke an Tom und an die andere Frau drängte sich ihr auf. Sie überlegte kurz. »Ich glaube, ich behalte es lieber für mich«, antwortete sie. »Das habe ich mir fast gedacht«, gab er zurück.

»Wirklich?«

»Ja. Ich beobachte dich nämlich schon eine ganze Weile. Irgendjemand hat dir wehgetan und nun schwankst du zwischen Trotz und Verzweiflung. Ich kenne das gut. Am besten du fährst heute Nacht mit mir nach Paris, damit ich dich auf andere Gedanken bringen kann.« Sarina meinte beinahe, die Barthaare knistern zu hören, als sich sein Mund zu einem Lachen verzog.

Sie nippte an ihrem Bier. »Ich fahre ganz sicher nicht nach Paris und auch sonst nirgendwohin. Ich laufe nicht einfach davon.«

»Schade. Manchmal muss man einfach alles sausen lassen, um wieder zu sich zu kommen. Ich heiße übrigens Falk.« Er streckte ihr die Hand hin.

»Sarina«, erwiderte sie und wischte sich verstohlen eine Träne weg.

»Hat dein Mann dich verlassen?«

»Neugierig bist du gar nicht.«

»Und was hast du jetzt vor?«

»Ich tanze einfach weiter.«

»Du meinst, du vollführst so eine Art Trauertanz?«

»Vielleicht. Ich weiß es nicht. Ich weiß nur, dass ich sehr traurig bin und mich in einer Ausnahmesituation befinde«, erwiderte sie.

»Ich weiß, wovon du sprichst. Lass dir von einem erfahrenen Mann sagen, dass es Vorteile hat, von der Rolle zu sein.«

Sie musste über den erfahrenen Mann lachen. Ausgerechnet ein Youngster versuchte ihr das Leben zu erklären. »Ja? Welche?«, fragte sie.

»Na zum Beispiel den Vorteil, dass wir hier zusammen stehen. Würde dein Leben nicht aus dem Ruder laufen, wären wir uns vermutlich nie begegnet.«

Bezwingende Logik, dachte sie, ich muss vorsichtig sein, der ist ausgefuchst. »Ich verschwinde mal kurz auf ein Örtchen«, sagte sie und machte sich auf den Weg zur Toilette. Als ihr Blick in den Spiegel fiel, erschrak sie. Ihre Augen waren verquollen, sie sah blass und mitgenommen aus. Auch ihre Füße taten weh. Am liebsten hätte sie geheult. Kaum zu glauben, dass sich überhaupt noch jemand für sie interessierte.

Als sie an die Bar zurückkehrte, stand Falk noch immer an der gleichen Stelle und strahlte sie an. Er wirkte so jungenhaft und unerschrocken, dass ihr ganz warm ums Herz wurde. »Meine Familie wird sich vermutlich schon Sorgen machen. Ich muss gehen«, sagte sie.

»Nicht dein Ernst, oder?«

»Mein voller.«

»Dein Mann betrügt dich und du denkst darüber nach, dass er sich Sorgen machen könnte?«

»Es geht nicht nur um meinen Mann.«

»Okay, ich verstehe, du hast Kinder. Aber wenn die jetzt alleine sind, werden sie an einer längeren Abwesenheit ebenfalls nicht zugrunde gehen oder irre ich mich?«

»Nein, nein, du irrst dich nicht. Sie sind schon groß, dennoch brauchen sie mich noch.«

»Ja?«

»Ja. Ich gehe jetzt. Danke für das Bier.« Sie wandte sich ab.

Er hielt sie am Ärmel fest. »Ich gehe am Wochenende auf ein Konzert. Hast du Lust mitzukommen?

»Das ist wirklich ganz lieb von dir, aber ich kann nicht«, erwiderte sie.

»Du willst nicht, müsste es richtig heißen«, entgegnete er.

»Meinst du?«

»Ja.« Er lachte, zog einen Zettel hervor, notierte etwas und drückte ihr den Zettel in die Hand. »Das ist meine Telefonnummer. Ruf mich an, falls du es dir anders überlegst.«

Sarina ging zum Ausgang und bestellte sich ein Taxi. Den Zettel stopfte sie in die Tasche.

Zuhause war alles dunkel und ruhig. So leise wie möglich legte sie sich auf ihre Seite des Bettes. Obwohl sie todmüde war, fand sie keine Ruhe. Der Betrug von Tom geisterte in ihrem Kopf herum. Sie fühlte sich elend.

Nach dem Aufwachen am nächsten Morgen wollte Tom mit ihr kuscheln. Sie war fassungslos, wusste nicht, ob sie gellend schreien oder hysterisch lachen sollte. Verletzt wies sie ihn ab. Verdutzt fragte er. »Warum willst du denn nicht mit mir kuscheln?« Ihr blieb die Spucke weg. Sie sprang aus dem Bett und lief weg.

Der Tag war in Stücke zerhackt. Zwar gab sie sich Mühe, aufrecht zu gehen, aber es kostete sie sehr viel Anstrengung. Tom beteuerte herablassend, sich auf keinen Fall scheiden lassen zu wollen. »Ich wusste schon immer, dass mit einer Frau wie dir unkonventionelle Lösungen möglich sind. Wir sind doch keine Spießer. Wir kriegen das hin«, gab er nonchalant lächelnd von sich. Sie fühlte sich, als ob sie durch den Fleischwolf gedreht würde. Er macht aus mir Hackfleisch, dachte sie. Taugt Hack zu unkonventionellen Lösungen? Ich muss einen Metzger fragen. Bestimmt würde er sagen. »Nehmen sie doch lieber ein Steak. Oder essen sie neuerdings Würmer?« Sie war am Boden zerstört. Wie ein Regenwurm kroch sie durch den Regen.

Die Tage vergingen. Ein Vorhang war gefallen, der sie von Tom trennte, auch wenn sie weiterhin den Alltag miteinander teilten. Er telefonierte stundenlang mit dieser Frau. Sarina erfuhr, dass sie Melanie hieß und in Berlin lebte. Als das T-Mobile-Netz am 21. April wegen eines Softwarefehlers zusammenbrach, war ihr der Ausfall mehr als willkommen. Wegen ihr hätte er immer weitergehen können, keine Liebesbeteuerungen per SMS oder über das Telefon mehr, aber nach ein paar Stunden war er vorüber und Tom hing wieder am Telefon.

Ihre Mutter meldete sich. Sarina versuchte, so wie immer zu klingen, weil sie sie auf keinen Fall mit ihren Eheproblemen belasten wollte. Es funktionierte, denn Rosemarie plauderte fröhlich drauf los. »Stell dir vor, Anne Richard hat sich das Leben genommen«, sagte sie. Es war eine ausufernde Angewohnheit ihrer Mutter, stundenlang von Leuten zu erzählen, die Sarina gar nicht kannte.

»Wer?«

Ihre Mutter ignorierte die Frage und redete einfach weiter. »Sie soll sich in ihrer Wohnung in Berlin erhängt haben. Dabei war sie eine erfolgreiche Frau. Sie leitete mit ihrem Lebensgefährten ein ganzheitliches Zentrum«

»Ich habe keine Ahnung, von wem du sprichst«, erwiderte Sarina.

»Doch. Der Sohn ging sogar auf die gleiche Schule wie du, nur eine andere Stufe. Wir kennen Richards seit vielen Jahren. Martha war eine Freundin von mir. Sie ist leider viel zu früh verstorben. Brustkrebs, schon mit Ende Vierzig.«

Sarina unterbrach den Redefluss ihrer Mutter und sagte: »Das mag ja alles sein, aber ich erinnere mich nicht, Mama! Tut mir leid für die Familie.«

»Anne wird in einigen Tagen beerdigt. Ich würde gerne an der Begräbnisfeier teilnehmen und wollte dich bitten, mich abzuholen und hinzufahren oder noch besser mitzugehen. Matthias freut sich bestimmt über deine Anteilnahme und ich brauche jemanden, der mich fährt«, erwiderte Rosemarie.

Sarina stöhnte innerlich auf. Das war mal wieder typisch für ihre Mutter. Sie hatte keine Ahnung, wer diese Leute waren, aber Rosemarie wollte sie dabei haben. Ihre Mutter schien zu ahnen, was in ihr vorging, denn sie sagte bittend. »Wenigstens hinfahren könntest du mich. Es ist sehr umständlich, dorthin zu kommen.« »Wann und wo genau soll das sein?«, fragte Sarina. Rosemarie erklärte es ihr. »Gut, ich fahre dich hin«, antwortete sie.

Der Frühling legte ein enormes Tempo vor, es war noch nicht einmal Mai und der Blütenrausch war schon fast vorbei. War es mit der Liebe auch so? Kaum aufgeblüht, schon vergangen, nur einen Hoffnungsschimmer hinterlassend, der schließlich den Stürmen des Herbstes und zuletzt der Eiszeit anheimfiel. Liebe war Anarchie. Wer war bloß auf die verrückte Idee verfallen, Beziehungen zu besitzregulierenden Einrichtungen zu erklären, die rechtsverbindlich waren? Das war wider das Wesen der Liebe. Sie zerschmolz in den Händen wie eine Schneeflocke. Und doch konnte Liebe auch bindend, regulierend sein. Auf jeden Fall tat sie weh, so weh, so schrecklich weh.

Als Tom seine Hemden plötzlich selbst bügelte, geriet Sarina vollends aus dem Häuschen. Nur in den allerersten Wochen ihres Zusammenseins hatte er das getan, seither oblagen seine Hemden ihren zarten Frauenhänden. Sie war immer stolz gewesen, für ihn sorgen zu dürfen, auch wenn es ihr manchmal viel wurde. Dann und wann überfiel sie der Wunsch, er möge ihr Arbeit abnehmen, hilfsbereiter und aufmerksamer sein. In all den Jahren war das nie geschehen. Es hatte etwas Absurdes, ihn nun dazu im Stande zu sehen, ohne dass es etwas mit ihr zu tun hatte. Machte ihn die Liebe zu einer anderen Frau zu einem anderen Menschen? Es schmerzte. Mit der Ausstrahlung eines Frischverliebten fuhr er schwungvoll über Ärmel, Hemdkragen, Vorder- und Rückseiten. Er tat es ganz offensichtlich nicht, um ihr zu helfen, sondern er sah sich angesichts einer veränderten Gefühlslage dazu aufgefordert. Oder übte er für die Zukunft?

Eva schlug vor, Tom aus dem Haus zu werfen. »Wirf diesen Legastheniker der Liebe verdammt noch mal raus. Er hat dich belogen und betrogen«, polterte sie am Telefon, aber Sarina konnte nicht. Weder wusste sie, wohin, noch fühlte sie sich der Situation gewachsen. Pure Verzweiflung beherrschte sie.

Der Himmel sandte ein kostenloses Waschmittel für die Seele. Es regnete. Der Duft des Flieders wurde durch den Regen schwerer und drang in ihre Nase. Der Raps leuchtete unter den dunklen Wolken hinreißend gelb. Diesem Raps konnte Sarina einen tiefen Blick schenken, ohne geblendet zu sein. Mit diesem Himmel fühlte sie sich verbunden. Mochten die anderen auch noch so über das Wetter schimpfen, ihr kam es gelegen, denn es war ein Spiegel ihrer Seele, fehlten nur noch wild zuckende Blitze und lautstarkes Donnern, das die Wände wackeln ließ. Ihr wäre alles recht gewesen, so aufgewühlt war sie. Sie stürzte aufgelöst ins Haus. Seit mehr als zwei Jahrzehnten kreiste sie um Tom und die Kinder und das war nun der Dank dafür.

Sie hörte, wie der Postbote draußen die Post in den Briefkasten warf. Das erinnerte sie mit einem Mal an das Angebot des schnuckligen jungen Mannes, sie auf ein Konzert mitzunehmen. Sie kramte in ihrer Handtasche nach dem Zettel, den er ihr in die Hand gedrückt hatte, und wählte seine Nummer.


 


 

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