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Verkehr/Kosten

Bürger leiden zunehmend unter steigenden Verkehrskosten

Mobilität ist in den vergangenen Jahren einer Studie zufolge immer mehr zum Luxusgut geworden. Grund sei der Anstieg der Verkehrskosten. Mehr als zwei Drittel der Bundesbürger fühlten sich inzwischen dadurch persönlich stark eingeschränkt, berichtete das «Handelsblatt» (Montagausgabe, 16. März 2009) unter Berufung auf eine Studie des Deutschen Verkehrsforums.

Demnach litten vor allem Autofahrer, Berufstätige, Haushalte mit Kleinkindern und die Bewohner ländlicher Regionen unter dem Kostenanstieg. Mehr als die Hälfte der Befragten gibt der Politik eine Mitschuld am Kostenanstieg. An der Umfrage hatten den Angaben zufolge rund 2000 repräsentativ ausgewählten Bürger teilgenommen.

«Die Studie zeigt, dass wir bei den Verkehrskosten eine kritische Grenze erreicht haben», sagte Thomas Hailer, Geschäftsführer des Verkehrsforums. Von August 2000 bis August 2008 haben sich laut Statistischem Bundesamt die Preise für Kauf und Unterhalt von Kraftfahrzeugen um 25,5 Prozent erhöht. Noch stärker war mit 36,3 Prozent der Kostenanstieg im Öffentlichen Personennahverkehr. Bahntickets wurden um 27 Prozent teurer.

Bereits seit 2003 sind laut Hailer die Verkehrsausgaben nach den Wohnkosten mit 13 Prozent der zweitgrößte Posten bei den Ausgaben eines Durchschnittshaushalts. Seit Jahren stiegen die Ausgaben für Verkehr bereits stärker als die Wohnkosten.

(Redaktion)


 


 

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