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BUND fordert schärfere Maßnahmen gegen Feinstaub

Der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) in Baden-Württemberg hat schärfere Maßnahmen gegen die Feinstaubbelastung in den Städten gefordert. Die Maßnahmen müssten dringend verschärft werden, sagte die Landesvorsitzende Brigitte Dahlbender am gestrigen Mittwoch in Stuttgart. Die von Umweltministerin Tanja Gönner (CDU) vorgestellte Feinstaub-Bilanz gebe keinen Grund zur Entwarnung.

Die Umweltministerin hatte am Mittwoch eine positive Bilanz des Kampfs gegen die Feinstaubbelastung im Land gezogen. Im vergangenen Jahr sei durch die Maßnahmen ein Rückgang von 15 Prozent bei der Feinstaubbelastung erreicht worden, sagte Gönner in Stuttgart.

Als Grund für die Reduzierung um zwölf Tonnen Feinstaub nannte Gönner die Fahrverbote für extrem umweltverschmutzende Autos, die Nachrüstung von Dieselfahrzeugen mit Rußfiltern sowie die Modernisierung des Fahrzeugbestands. Allerdings sei es auch dem milden Winter zu verdanken, dass an 22 von 29 Messstellen die Feinstaubbelastung rückläufig gewesen sei, fügte die Umweltministerin hinzu.

Dahlbender machte klar, dass die Umweltzonen in den Städten als alleinige Maßnahmen nicht ausreichen würden. Die Fahrverbote müssten dringend verschärft und alte Dieselfahrzeuge mit roten Umweltplaketten aus dem Verkehr gezogen werden. Als Sofortmaßnahme forderte der BUND zudem ein Durchfahrtsverbot für Lastwagen in Stuttgart und ein regionales Tempolimit auf allen Straßen.

In Baden-Württemberg gibt es derzeit 15 Umweltzonen, drei weitere
sind geplant.

(Redaktion)


 


 

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