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Claassen verklagt Ex-Arbeitgeber EnBW

Der ehemalige Vorstandsvorsitzende von EnBW, Utz Claassen, klagt vor einem Karlsruher Gericht gegen die Einstellung der Pensionszahlungen seines ehemaligen Arbeitgebers. Dies bestätigte ein EnBW-Sprecher der «Financial Times Deutschland» (Donnerstagausgabe; 19. März 2009)) laut Vorabbericht. Die Zahlung jährlicher Versorgungsbezüge von knapp 400 000 Euro an Claassen sei zum Jahresbeginn 2009 eingestellt worden.

«Hintergrund ist die uns durch die Medien bekannt gewordene Beratungstätigkeit von Herrn Claassen beim Finanzinvestor Cerberus», sagte der Sprecher. In einem neuen Job erzielte Bezüge seien eventuell auf die Pensionszahlung anzurechnen. Nach Stationen unter anderem bei McKinsey, Volkswagen und Sartorius war Claassen am 1. Mai 2003 bei EnBW als Vorstandschef eingestiegen.

Die Höhe seines Gehalts als Chef des viertgrößten deutschen Strom- und Gaskonzerns von rund vier Millionen Euro für 2004 löste auf dem Höhepunkt seiner Amtszeit heftige Diskussionen im Umfeld des Unternehmens aus. Claassen hatte seine Bezüge als einer der ersten Manager in Deutschland veröffentlicht, obwohl das Unternehmen damals noch nicht dazu verpflichtet war. Claassen schied bei EnBW nach gut vier Jahren Tätigkeit im Herbst 2007 aus.

(Redaktion)


 


 

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