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Mitarbeiterbeteiligung bei Daimler ist offenbar gescheitert

Das Vorhaben von Daimler, den Mitarbeiter-Bonus in Aktien zu tauschen und die Belegschaft so mit rund einem Prozent an dem Stuttgarter Autokonzern zu beteiligen, ist nach einem Bericht der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung» (Samstagsausgabe, 07.11.2009) gescheitert.

«Es gibt nicht mehr viel Hoffnung», zitiert das Blatt eine Sprecherin des Betriebsrats. Ein Unternehmenssprecher sagte der Zeitung: «Es zeichnet sich ab, dass es schwierig ist, ein attraktives Mitarbeiterkapitalbeteiligungsmodell in der angedachten Form zu verabschieden.» Eine abschließende Sitzung der Arbeitsgruppe solle laut Bericht noch in diesem Jahr stattfinden.

Im Frühjahr hatte Daimler den Bonus von 1900 Euro je Mitarbeiter zurückbehalten, um die eigene Liquidität zu schonen. In einer gemeinsamen Arbeitsgruppe mit dem Betriebsrat wurde seither darüber verhandelt, wie das Geld - insgesamt 280 Millionen Euro - in eine Mitarbeiterbeteiligung umgewandelt werden kann. Alle Modelle scheitern aber an der steuerlichen Belastung, wie die Zeitung berichtet. Demnach müssen Arbeitnehmer wie Arbeitgeber für den Betrag Steuern und Sozialabgaben zahlen, auch dann, wenn das Geld nicht dem Mitarbeiter zufließt, sondern im Unternehmen verbleibt.

(Redaktion)


 


 

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