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Daimler speicherte heimlich Krankendaten

Im Bremer Daimler-Werk sind sensible Krankendaten von Mitarbeitern erfasst worden. Nach einem Bericht von Radio Bremen Fernsehen hat mindestens eine Abteilung mit mehr als hundert Mitarbeitern Krankenordner angelegt. Dem Regionalmagazin «buten un binnen» liegen Listen mit Angaben von über 40 Personen vor, wie Radio Bremen auf seiner Internetseite mitteilte. Der Konzern hat den Bericht nach Angaben des Senders inzwischen bestätigt. Für die Speicherung seien einzelne Mitarbeiter verantwortlich gewesen.

Radio Bremen ist eigenen Angaben zufolge eine CD-Rom mit dem Beweismaterial anonym übermittelt worden. In einem Begleitschreiben heißt es, Meister hätten die Kollegen, die sich krankmeldeten, nach Einzelheiten ihrer Krankheit gefragt. Anschließend seien die Informationen gespeichert und auf einer wöchentlichen Sitzung vom Abteilungsleiter mit Teamleitern, Meistern und einem Mitglied des Bereichsbetriebsrats ausgewertet worden. Dabei seien zwar die Daten verschlüsselt worden, allerdings sei es kein Problem gewesen, die vergebenen Nummern den einzelnen Kollegen zuzuorden.

Ende vergangenen Jahres war bekannt geworden, dass im Daimler-Werk Untertürkheim in Baden-Württemberg Krankheitsdiagnosen gespeichert worden sind. Das Stuttgarter Innenministerium hatte nach einer Überprüfung erklärt, dass die Daten nicht in dieser Form hätten erhoben werden dürfen.

(Redaktion)


 


 

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