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Unternehmen/Managergehälter

DIHK-Präsident: Unanständig hohe Managergehälter sind ein ethisches Problem

In der Debatte um Managergehälter und Bonuszahlungen hat sich der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) gegen ein Eingreifen des Gesetzgebers ausgesprochen. «Das ist für mich kein politisches Problem, sondern ein ethisches», sagte DIHK-Präsident Hans Heinrich Driftmann der «Welt» (Dienstagausgabe, 01.09.2009). Eine Intervention der Politik sei der falsche Weg.

Zwar gebe es «unanständig hohe Gehälter, Boni und Tantiemen», doch wer «dafür in den Aufsichtsräten zuständig ist, muss sich fragen, ob das noch vernünftig ist oder ob man für weniger Geld nicht auch einen guten Manager bekommt». Driftmann räumte ein, dass es sicher Fehlentwicklungen gegeben habe. Doch lasse sich die Zahl der Fälle an zwei Händen abzählen.

Mit Blick auf die sich aufhellende Wirtschaftsstimmung sagte der DIHK-Präsident weiter, dass es zwar langsam wieder aufwärts gehe, doch werde der Aufstieg mühsam. Die Arbeitslosigkeit werde in den kommenden Monaten weiter steigen, allerdings nicht so stark, wie zunächst befürchtet.

Zum Thema Kreditklemme sagte Driftmann: «Wir haben Probleme, zum Teil gravierende.» Zugleich zeigte er Verständnis, dass die Banken keine unabsehbaren Risiken eingehen könnten. Jedoch würden viele Entscheidungen zur Kreditvergabe «zu schematisch getroffen». Er plädierte dafür, mehr auf die Geschäftsperspektiven zu schauen. Dabei hoffe er «auf Entgegenkommen der Banken».

(Redaktion)


 


 

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