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7. Deutscher Mittelstandstag

Die Welt wird zum Dorf - doch versteht man sich auch? Übersetzungen und Dolmetschen wichtiger denn je

Roman Trateschki ist Inhaber der Firma TT&I - Übersetzungen & Dolmetscherdienst-leistungen, die er im Jahr 1998 in Renningen, Kreis Böblingen, gegründet hat. Das Kerngeschäft begann mit Übersetzungen, dem Dolmetschen und Lektorieren für das Sprachenpaar Deutsch und Slowenisch. Doch heute bietet das Unternehmen mehr...

Das Unternehmen TT&I - Übersetzungen & Dolmetscher-dienstleistungen verfügt mittlerweile über ein großes Partnernetzwerk, über das weltweit alle Sprachen‐Kombinationen angeboten werden. Dabei arbeitet die TT&I gemäß DIN EN 15038 : 2006-08 – die meisten der angeschlossenen Partner sind zertifiziert. Auch sind viele der für die TT&I arbeitenden Übersetzer, Dolmetscher, Linguisten, Fachexperten gerichtlich beeidigt und bei Landgerichten und Kammern registriert. Ein Auszug der angebotenen Sprachdienstleistungen bezieht sich beispielsweise auf slawische Sprachen, wie z. B. Russisch, Polnisch und Slowenisch, sowie Deutsch, Englisch, Französisch , Spanisch, Chinesisch, Hindi und Japanisch.

TT&I– Übersetzungen & Dolmetscherdienstleistungen nimmt als Aussteller am 7. Deutschen Mittelstandstag teil, der am 4. November im Haus der  Wirtschaft stattfindet. Träger des Deutschen Mittelstandstages ist die Bundesvereinigung Liberaler Mittelstand. Der Deutsche Mittelstandstag hat zum Ziel, den Dialog zwischen Mittelstand und Politik zu intensiveren, er bietet zugleich Unternehmen aus allen mittelständischen Bereichen die Möglichkeit, sich mit ihren Produkten und Dienstleistungen zu präsentieren. Business-on.de sprach mit Roman Trateschki, dem Inhaber der Firma TT&I– Übersetzungen & Dolmetscherdienstleistungen. 

Business-on.de: Ist es aus Ihrer Sicht erforderlich, dass auch kleinere und mittlere Unternehmen künftig verstärkt international agieren? Wenn ja, warum?

Roman Trateschki: Der deutsche Mittelstand ist schon lange direkt oder indirekt am globalen Wirtschaftsleben beteiligt.  Als Übersetzungs- und Dolmetscheragentur erleben wir es täglich, wie wichtig es für unsere Kunden ist, international tätig zu sein. Schon das Internet ermöglichte, dass auch ein Kleinbetrieb seine Produkte international verkaufen konnte und mit der immer stärker benutzten mobilen Kommunikation wird die Welt tatsächlich zum „Dorf“, wo jeder jeden kennt und mit ihm Geschäfte umgehend abwickeln kann. Auch der Bäcker von nebenan kann seine Brezeln Made in Germany weltweit „an den Kunden bringen".

Mit der Internationalisierung bekommt ein Unternehmen mehr Chancen, positive Ergebnisse langfristig zu sichern.  Aus persönlicher Erfahrung sehe ich gute Möglichkeiten, wenn sich zum Beispiel unterschiedliche Unternehmer/innen und Unternehmen zusammenfinden, die ein größeres Projekt gemeinsam realisieren können.  

Business-on.de: Statistiken belegen, dass der Fachkräftemangel in den kommenden Jahren stark zunehmen wird – was können kleinere und mittlere Unternehmen tun, um ihre Fachkräfte zu binden bzw. um zusätzliche Fachkräfte zu gewinnen?

Roman Trateschki: Ein verborgenes Potenzial sind sicherlich die vielen Frauen, die wegen der Familienplanung bisher oft aus dem Berufsleben ausgeschieden sind und nicht wieder eingegliedert  wurden. Das Bild der erfolgreichen Mutter und des erfolgreichen Vaters, die gemeinsam die Kinder erziehen und sich selbst beruflich entwickeln, muss gestärkt werden. Hierzu kann jedes kleinere und mittlere Unternehmen pragmatisch handeln und auch öffentliches Vorbild sein. Nicht zu vergessen, auch eine gute Kinderbetreuung muss gewährleistet sein.  

Bezahlbares Studium finde ich persönlich auch als sehr wichtig. Vielleicht könnte man auf dem Gebiet Ausbildung attraktivere Wege gehen, um Lernerfolge zu garantieren?

Deutschland muss (wieder) attraktiv für ausländische Studenten werden, die nach dem Studium gern in Deutschland leben und arbeiten wollen.

Der erwartete große Ansturm der Arbeitskräfte aus Polen und anderen neuen EU-Mitgliedsstaaten blieb bisher aus. Die EU bietet diverse Austauschprogramme für Berufsanfänger an, die auch Kleinunternehmer in Deutschland nutzen könnten.

Eine Möglichkeit wäre gezielt im benachbarten Ausland per Anzeigen und anderen Mitteln selbst nach geeigneten Bewerbern zu suchen. Hier können wir Sie sprachlich unterstützen, da wir z. B. das schon für Slowenien gemacht haben und somit Erfahrungen bereits sammelten.

Business-on.de: Megatrends und Innovationen werden unsere Wirtschaftslandschaft verändern. Welche Megatrends zeichnen sich aus Ihrer Sicht für die kommenden Jahre ab und was können kleinere und mittlere Unternehmen tun, um von diesen Umwälzungen zu profitieren?

Roman Trateschki: Alterung der Gesellschaft in den entwickelten Ländern, Bevölkerungswachstum in Entwicklungsländern, Umweltschutz, Gesundheit, Ernährung der Weltbevölkerung, neue Energien, noch größere Mobilität sind wohl die großen Themen der Zukunft. Man muss vorausschauend handeln, um dabei zu sein.

Business-on.de: Der Deutsche Mittelstandstag findet in diesem Jahr zum siebten Male statt – und zwar in Stuttgart. Worin zeichnen sich Ihrer Meinung  der Wirtschaftsstandort Stuttgart und seine Region besonders aus?

Roman Trateschki:  Die Region Stuttgart ist ein traditionsreicher Standort der Automobilindustrie und des Maschinenbaus und der Innovationen. Der sprichwörtliche schwäbische Fleiß und die Zuverlässigkeit prägen diesen Standort.   

(Redaktion)


 


 

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