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Staatshaushalt

Land nimmt 2011 zehn Prozent mehr Steuern ein

Die Steuereinnahmen in Baden-Württemberg sind nach Angaben des Statistischen Landesamtes im vergangenen Jahr um 2,5 Milliarden Euro gestiegen. Das entspricht einer Steigerung von mehr als zehn Prozent im Vergleich zum Vorjahr, teilte die Behörde in Stuttgart mit.

Insgesamt wurden Gemeinschaftssteuern in Höhe von 27,3 Milliarden Euro eingenommen. Den Löwenanteil erbrachte die Einkommensteuer -_id42629.html'>Lohnsteuer mit 9,4 Milliarden Euro. Sie stieg überproportional um 13,2 Prozent. Dagegen sank die Einkommensteuer gegen den Trend um 14,5 Prozent auf knapp 2,1 Milliarden Euro. Überdurchschnittliche Zuwachsraten ergaben sich bei der Einfuhrumsatzsteuer. Sie stieg um 16,6 Prozent auf knapp drei Milliarden Euro. Die Gewerbesteuerumlage wuchs sogar um ein Drittel (33,4 Prozent) auf knapp eine Milliarde Euro. 

Die reinen Landessteuern erreichten nach Angaben des Statistischen Landesamtes knapp 2 Milliarden Euro und steigerten sich damit um 3,3 Prozent. Dafür sorgte vor allem die Grunderwerbsteuer, die mit rund 940.000 Euro etwa ein Fünftel mehr einbrachte als 2010. Die Erbschaftssteuer sank dagegen um 11,1 Prozent und spülte nur noch knapp 750.000 Euro in die Staatskasse. Die Lotteriesteuern stiegen leicht auf 177.000 Euro, Feuerschutz- und Biersteuer blieben weitgehend unverändert bei rund 48.500 und 43.600 Euro.

(Redaktion)


 


 

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