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Fachpersonal

Summer School China

Mit einer Summer School für baden-württembergische Studierende hat der neue Schlosscampus Jagsthausen seine Arbeit aufgenommen. Während eines Zeitraums von drei Wochen haben die Studierenden in dieser Veranstaltung die Möglichkeit, ihre Kenntnisse über einen „Global Player“ wie China in wirtschaftlicher und kultureller Hinsicht auszubauen und erste Grundkenntnisse der chinesischen Sprache (HSK 1) zu erwerben

Auftaktveranstaltung des neuen Schlosscampus Jagsthausen
Besonders wichtig sind den Initiatoren und den Referenten der gegenseitige Informationsaustausch und die Diskussionen zwischen allen Teilnehmenden sowie das Knüpfen wichtiger Kontakte. Auch deshalb haben die Studierenden die Möglichkeit, in den anschließenden zwei Wochen oder zeitlich versetzt noch ein Praktikum bei einem Unternehmen in der Region Heilbronn-Franken zu absolvieren.

Ziel des Schlosscampus ist die Gewinnung und Eingliederung von technischem Fachpersonal aus dem Ausland zu unterstützen sowie die Einrichtung eines „Welcome Point“ zur Integration ausländischer Fachkräfte und ihrer Familien. Wichtiger Faktor dabei ist die Unterstützung bei der Gewinnung und sprachlichen Qualifizierung von auswärtigen Pflegekräften zur Betreuung und Pflege älterer Menschen in der Region.

Die Entwicklung des Bildungsangebots und die Realisierung aller Maßnahmen erfolgt in enger Abstimmung und ständigem Kontakt zu Fachleuten und Führungskräften aus Wirtschaft, Wissenschaft, Kammern und Entscheidern aus dem Bildungsbereich.
Damit leistet das Schulungs- und Kompetenzzentrum im Roten Schloss zukünftig seinen Beitrag für eine starke Region und überregional für den Standort Deutschland.

Neben der allgemeinen Förderung des unternehmerischen Denkens und Handelns der Studierenden sollen durch die Summer School das Interesse an den Karrierepotenzialen in der Region gestärkt und Anreize zum Berufseinstieg bei regionalen Unternehmen erhöht werden. Nicht zuletzt werden mit dem Schwerpunkt China Wissen über einen „Global Player“ und Basiskenntnisse der chinesischen Sprache (HSK1-Zertifikat) gesammelt.

Für die Vermittlung der Inhalte der angebotenen Themen stehen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit langjähriger Chinapräsenz und -praxis zur Verfügung.
Dr. Ines Eben v. Racknitz, seit 2011 Assistant Professor am Geschichts-institut der Universität Nanjing, gibt den Studierenden einen fundierten Einblick in Land, Kultur und Wirtschaft Chinas. Ines Eben v. Racknitz wurde in Schwäbisch Hall geboren, ist im mittleren Jagsttal aufgewachsen und studierte in Leipzig, Berlin, Peking und den USA Sinologie, Religions- und Literaturwissenschaften. Nach ihrer Promotion übersiedelte sie nach Nanjing, Hauptstadt der Provinz Jiangsu, und lehrt dort chinesische Geschichte.

Dr. Margot Schüller, stellvertretende Direktorin des GIGA Instituts für Asien-Studien in Hamburg mit langjähriger Chinaerfahrung, übernimmt den Bereich der aktuellen deutsch-chinesischen Wirtschaftspolitik. Nach ihrem Studium der Betriebswirtschaftslehre in Bielefeld und der Volkswirtschaftslehre in Paderborn wechselte sie zu einem Studien- und Forschungsaufenthalt an die Universität
Liaoning in China. Nach ihrer Promotion kam sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin an das GIGA Institut für Asien-Studien, war von 2005 bis 2007 stellvertretende Direktorin des Instituts für Asien-Kunde und seit 2011 Stellvertreterin des Direktors des GIGA
Instituts für Asien-Studien.

Prof. Dr. Wilhelm Pfähler war von 1992 bis zu seiner Emeritierung im Jahr 2010 Inhaber des Lehrstuhls für Wirtschaftspolitik und Industrieökonomik am Fachbereich Wirtschaftswissenschaften der Universität Hamburg. Als ständiger Gastprofessor an der China-Europe International Business School (CEIBS) in Shanghai und ab 2003 an der Universität Fudan in Shanghai sowie seit 2009 als Dozent im MBA-Programm der Moskau School of Management in Skolkovo ist Pfähler ein weiterer strategischer Partner im Rahmen der interkulturellen Weiterbildung.

Außerdem berichten Repräsentanten verschiedener Unternehmen über ihre Erfahrungen im Chinageschäft. Mit dieser Summer School sieht sich der Schlosscampus Jagsthausen als Mittler zwischen den Studierenden, die sich für eine spätere Tätigkeit in der Region der Hidden Champions interessieren, und den Unternehmen, die mit ihren intensiven Auslandskontakten attraktive Arbeitsplätze bieten.

Ablauf der Summer School August 2014

1. Unternehmensbezogene Theorie
Wirtschaftliche, politische und geografische Besonderheiten der Volksrepublik China, China als Geschäftspartner, technologische Entwicklung in China, Erfahrungen mit Import und Export

2. Interkulturelle Kompetenz
Landeskunde, kulturelle und kulinarische Besonderheiten, Bildungssystem China

3. Praxisbezogene Kompetenzen

Fallstudie einer beispielhaften Einführung eines Produktes auf dem chinesischen Markt, z.B. im Bereich Lebensmittel/Organic

4. Sprachbezogene Kompetenzen

Chinesisch-Kurs HSK1. Der Chinese-Proficiency-Test (HSK – Hanyu Shuiping Kaoshi) ist ein standardisierter chinesischer Sprachtest für Chinesisch als Fremdsprache. Er dient der Prüfung und dem Nachweis der chinesischen Basis-Sprachfähigkeit.

Am Campus Jagsthausen gibt es die Möglichkeit, sich auf das HSK1-Zertifikat vorzubereiten. Die Prüfung kann dann an der Universität Erlangen abgelegt werden.

Jeder Teilnehmer erhält nach erfolgreichem Bestehen ein HSK-Zertifikat, das weltweit und in China staatlich anerkannt ist. Der HSK1 ist der Einstieg in weitere HSK

Ansprechpartner im Schlosscampus:
Hans-Sigmund Freiherr von Berlichingen
Schlosscampus Jagsthausen
Schlossstraße 17
74249 Jagsthausen
Tel.: +49 (0)7943 / 943 7901
Fax: +49 (0)7943 / 943 7902
www.schlosscampus.de
[email protected]

(Redaktion)


 


 

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