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  • 28.01.2019, 09:26 Uhr
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  • Stuttgart / LONDON, UK / ACCESSWIRE
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Finanzmarkt

Timeshare-Fehlverkauf - der nächste Finanzskandal?

Anwaltskanzlei, die ihren Sitz in Málaga Maxima 1 Legal S.L. (M1 Legal) hat kann nun bestätigen, dass sie in Bezug auf reglementierte Ansprüche von der Claims Management Regulator geregelt sind.

Das bedeutet, dass sie jetzt im Namen der Verbraucher gegen Finanzinstitute wie Banken und Kreditkartenunternehmen wegen Falschdarstellung und unregulierter Kreditvergabe gerichtlich vorgehen können.

Das wird eine weitere Seite ihres Geschäfts sein, auf der in den kommenden Monaten stark fokussiert wird unter der Marke Bank Reclaims. Diese Marke wird nicht nur auf Timesharing gerichtet sein, sie wird auch kein Gewinn keine Gebühr Ansprüche gegen andere falsch verkaufte Kredite anbieten.

Die Anwältin von M1 Legal, Adriana Stoyanova, kommentierte: '' Als die britische Finanzaufsichtsbehörde (FCA) am 1. April 2014 die Zuständigkeit für die Regulierung der Verbraucherkredite vom Office of Fair Trading (OFT) übernahm, versprach sie, strengere Maßnahmen zum Schutz der Verbraucher zu unternehmen und das Vertrauen der Öffentlichkeit in disen Sektor wiederherzustellen.

„Es scheint jedoch, dass vor diesem Zeitpunkt und in der Übergangszeit einige in diesem Sektor tätige Unternehmen die gesetzlichen Anforderungen der gültigen Gesetzgebung noch nicht erfüllt haben.

"Ein Beispiel, das kürzlich derartige Verstöße aufgedeckt hat, ist der Fall des Timesharing-Resorts Azure Island Residence Club mit Sitz in Malta, welches Timesharing-Produkte an viele britische Bürger verkauft hatte, die von Barclays Partner Finance finanziert wurden", fügte sie hinzu.

" Es scheint, dass in der Zeit vom 1. April 2014 - 24. April 2016 britische Verbraucher 1.444 Darlehensverträge unterzeichnet hatten, die ihre Timeshare-Käufe durch den Kreditvermittler Azure Services Limited finanzierten, der von der FCA nicht zur Ausübung dieser regulierten Tätigkeit autorisiert war. dh Kreditvermittlung.

'' Die FCA erteilte einen Bestätigungsauftrag; Wir haben jedoch im Namen von 25 Betroffenen vor dem Obersten Gericht Berufung gegen die Bestätigungsanweisung eingelegt. Der Richter stellte fest, dass es Hinweise auf einen potenziellen Nachteil für den Verbraucher gibt - ein relevanter Faktor, welches zu berücksichtigen ist bei der Entscheidung, ob es gerechtfertigt und gerecht ist, eine Validierungsanweisung (was ein Präzedenzfall war) zu machen.

In diesem besonderen Fall wurde der Beweis für einen potenziellen Nachteil des Verbrauchers darin gesehen, dass die Laufzeit und die Darlehensbedingungen den Verbrauchern falsch dargestellt wurden. Aus diesem Grund hat das Oberste Tribunal beschlossen, die Angelegenheit an die FCA zurückzuverweisen, um ihre Entscheidung erneut zu überdenken, mit der Anweisung, den Verbrauchernachteil zu berücksichtigen, ohne weitere Beschränkungen über den Umfang dessen, was vom FCA zu berücksichtigen ist. “

Link zur Entscheidung des Obersten Gerichtshofs

In ihren Vertretungen gab BPF an, dass der Gesamtbetrag entsprechend der 1.444-Darlehen rund 47 Millionen Pfund Sterling beträgt.

Angesichts der Tatsache, dass es sich dabei um ein kleines Timesharing-Resort in Malta handelt, könnten wir uns vorstellen, wie hoch der Betrag für einige der europäischen Timesharing-Resorts sein würde, die Tausende Mitglieder haben. Das könnte der nächste Finanzskandal sein! '', sagte Adriana Stoyanova.

Alle M1-Rechtsakten wurden einer Prüfung unterzogen. Daraus ergab sich, dass rund 40% der Akten mit Darlehensverträgen von unregulierten Finanzmaklern arrangiert wurden mit Darlehensbeträgen von insgesamt knapp 6 Mio. GBP.

Quelle/Text: [email protected]

(Redaktion)


 


 

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