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Drogerie-Discounter Schlecker strukturiert sich um: Fit for Future?

Für die nächsten zwei Jahre plant die Besitzerfamilie des Drogeriediscounters Schlecker, mit Millioneninvestitionen das Unternehmen komplett umzustrukturieren. Dies beinhaltet die Umgestaltung der Filialen und die Modernisierung des Sortiments.

Auch die Preisgestaltung sowie sämtliche Organisationsprozesse würden neu ausgerichtet. Dies teilte das Unternehmen heute (19.11.2010) mit. Das Programm mit dem Titel "Fit for Future" umfasst für die kommenden eineinhalb Jahre Investitionen in Höhe von etwa 230 Millionen Euro. Der geplante einheitliche Marktauftritt soll in diesem Zusammenhang ein Mehr an Einkaufsatmosphäre bringen.

"Wir wollen unseren Kunden in Zukunft weiterhin die vertraute Nähe bieten, die sie von Schlecker gewohnt sind, allerdings mit neuen und attraktiveren Filialen, Themen, Angeboten und Preisen", erläuterte Lars Schlecker, der das Unternehmen gemeinsam mit den Eltern Anton und Christa Schlecker und seiner Schwester Meike Schlecker leitet. Wert legte Lars Schlecker dabei auf die Feststellung, dass sich das Unternehmen in der Tradition des "attraktiven wie sympathischen Nahversorgers" sieht. Daraus folge aber, dass das Unternehmen erst wieder für das Jahr 2012 ein Wachstum anvisiere. Bis dahin stehe die  Konsolidierung und die Überarbeitung der bestehenden Märkte im Fokus:  "Wir werden dabei wachsen (...), Märkte dort schließen, wo sie defizitär sind und neue eröffnen, wo es Potenzial gibt", hielt Meike Schlecker fest.

Mit der Neuorganisation will sich das Unternehmen auch nach außen öffnen und transparenter werden. Dazu werden den Angaben zufolge die beiden Schlecker-Kinder den Bereich Kommunikation verantworten. "Hier sind wir in der Vergangenheit sicher sehr zurückhaltend gewesen, worunter auch unsere Reputation gelitten hat", fügte Meike Schlecker zu.

In den letzten Jahren war das Unternehmen wiederholt in die Schlagzahlen geraten, weil es vermehrt die herkömmlichen Läden geschlossen hatte durch nur zum Teil durch größere "XL-Läden" ersetzt hatte. In diesem Zusammenhang wurden dann die Beschäftigten zunächst entlassen und dann über eine Zeitarbeitsfirma neu eingestellt. Schlecker hatte auf die öffentliche Kritik reagiert - seit Juni 2010 gilt für die Angestellten von Schlecker-"XL-Filialen" ein  Tarifvertrag .

(Redaktion)


 


 

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