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Prostitution/Flatrate-Bordelle

Flatrate-Bordelle in Fellbach und Heidelberg geschlossen

Nach einer bundesweiten Razzia sind am Sonntag (26.07.2009) in Fellbach bei Stuttgart und in Heidelberg so genannte Flatrate-Bordelle geschlossen worden. Rund 700 Beamte hatten Einrichtungen in vier Städten durchsucht. Hintergrund war der Verdacht, dass die Betreiber Sozialversicherungsbeiträge hinterzogen hätten und ausländische Prostituierte ohne Genehmigung beschäftigten. Die Etablissements hatten mit dem Slogan geworben: «Sex mit allen Frauen, solange Du willst, so oft Du willst und wie Du willst».

Wie die Polizeidirektion Waiblingen am Abend mitteilte, erließ die Fellbacher Stadtverwaltung eine Verfügung zur Schließung des Bordells, weil hygienische Mängel einen weiteren Betrieb nicht mehr gerechtfertigt hätten. So seien die Massagebänke und andere Liegen so stark verunreinigt gewesen, dass sie als potenzieller Herd für Krankheiten betrachtet werden müssten. «Weiterhin war der Whirlpool in einem sehr schlechten hygienischen Zustand und Lebensmittel wurden unter nicht zulässigen Bedingungen gelagert», hieß es weiter.

 Im Fellbacher Flatrate-Bordell traf die Polizei 176 männliche Gäste und 89 weibliche Beschäftigte an. Gegen die 25-jährige Betreiberin und ein weiteres 25-jähriges Mitglied der Geschäftsführung seien Haftbefehle vollstreckt worden, zehn Personen wurden vorläufig festgenommen. In einem Fall gebe es einen konkreten Hinweis auf Zwangsprostitution.

In Heidelberg überraschte die Polizei 37 Männer und 27 Frauen. Auch hier habe die Stadtverwaltung wegen hygienischer Mängel eine Schließung des Bordell angeordnet.

In Wuppertal seien bei der Durchsuchungsaktion 22 Frauen und 30 Männer angetroffen worden. Der Pussy-Club im Bergischen Land wurde laut Polizei bislang nicht geschlossen. Festnahmen habe es hier keine gegeben.

In Berlin-Schönefeld habe die Polizei 26 Frauen und 18 Männer im Bordell vorgefunden. Eine Schließung sei nicht erfolgt. Auch hier gab es keine Festnahmen.

(Redaktion)


 


 

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