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Zurück in die Zukunft - VfB Stuttgart

Als Unterstützung für den VfB Stuttgart auf dem Weg zurück in die erste Bundesliga, hat der Nürtinger VfB-Fan Andreas Waldner eine eigene Kampagne ins Leben gerufen. Sie startet mit der Erinnerung an das Siegtor seines Vaters Erwin Waldner, vor genau 63 Jahren gegen den 1. FC Köln im Endspiel des DFB-Pokals.

Er ist VfB-Fan, Vereinsmitglied und Sohn von Erwin Waldner, der einer der ganz großen VfB-Spieler der 50 und 60er Jahre war. Zur Erinnerung an seinen 2015 verstorbenen Vater und an erfolgreiche Jahre des schwäbischen Traditionsvereins, hat nun sein Sohn Andreas eine Kampagne für den Endspurt der Saison 2016/17 ins Leben gerufen, an deren Ende der Wiederaufstieg in die erste Liga stehen soll. 

Auftakt der Kampagne ist eine Reise in die Vergangenheit. Gemeinsam mit seiner Mutter Lisbeth, 81, und Ingrid Barufka, 76, der Witwe des damaligen Teamkollegen Karl Barufka, fuhr Andreas Waldner ins Südweststadion nach Ludwigshafen. „Dort schoss mein Vater am 17. April 1954 als gerade mal 21-jähriger Stürmer in der Verlängerung das entscheidende Tor zum 1:0 im DFB-Pokalendspiel gegen den favorisierten 1. FC Köln“, erinnert sich Andreas Waldner. 60.000 Zuschauer verfolgten damals den überraschenden Sieg der Stuttgarter, die durch den Waldners gezielten Schuss ins linke Eck erstmals den DFB-Pokal gewannen.

Der 54jährige Nürtinger, seine Mutter und Ingrid Barufka trugen für die Rückkehr in die Vergangenheit die aktuellen roten Trikots des VfB. „Die Stuttgarter sind zwar die Weißen, aber die Farbe Rot symbolisiert für mich Kraft, Wille, Erfolg, sie transportiert Emotionen und traditionelle Werte“, begründet Waldner die Trikot-Wahl. Den heutigen Platzwart des Südweststadions Günter Bolz steckte er kurzerhand in ein älteres weißes Trikot, das einst Ex-Präsident Erwin Staudt seinem Vater zum Geburtstag schenkte. Bolz, der selbst schon häufiger VfB-Spiele live in Stuttgart verfolgte, machte den Spaß mit. Er sieht sich auf dem gemeinsamen Foto als Bindeglied zwischen der Vergangenheit und den hoffentlich wieder besseren Zeiten des Vereins.

Auf bessere Zeiten hofft auch Andreas Waldner, der noch weitere Fotomotive sowie eine Veranstaltung mit VfB-Präsident Wolfgang Dietrich Ende April in Nürtingen folgen lassen will. „Ich spiele selbst auch sehr gerne Fußball, sitze nun auch im Mitgliederausschuss des VfB und möchte alles dafür tun, dass der Verein zukünftig sportlich wie wirtschaftlich auf sicheren Beinen steht.“

Deshalb spricht sich Andreas Waldner auch ganz klar für die Ausgliederungswünsche des Vereins aus. Denn er weiß: „Wird dieses Ziel nicht erreicht, ist der VfB Stuttgart auf lange Sicht wirtschaftlich auf oberstem Niveau nicht konkurrenzfähig.“ 

(Patricia Leßnerkraus Freie Journalistin)


 


 

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