Bildung
Neue Gemeinschaftsschulen im Land sind umstritten
Stuttgart. Gemeinschaftsschulen unterrichten künftig Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 bis 10 im sogenannten rhythmisierten Ganztagsbetrieb - so das Kultusministerium. Ziel ist, dass neben der Stoffvermittlung in Einzel- oder Gruppenarbeit auch genügend Zeit zum Üben sowie für künstlerische oder sportliche Aktivitäten verbleibt.

Timm Kern (FDP) kritisiert, dass die Gemeinschafts-schulen einseitig zu Lasten der übrigen Schularten privilegiert werden sollen.
Das Kultusministerium hat nun kürzlich die ersten 34 Schulen im Land ausgewählt, die sehr gute Aussichten haben, im Schuljahr 2012/2013 erste Gemeinschaftsschulen des Landes zu werden. Darunter fallen folgende Schulen:
Regierungsbezirk Freiburg:
Bickebergschule Villingen-Schwenningen (2-zügig)
GHS Mönchweiler (1-zügig)
Gebhardschule Konstanz (2)
GHS Steißlingen (1-2)
Hebelschule Schliengen (2)
Friedrich-Ebert-Schule Schopfheim (2-3)
Alemannenschule Wutöschingen (2)
Bärbel-von-Ottenheim-Schule Schwanau (2)
Regierungsbezirk Karlsruhe:
GWRS Neubulach (2-zügig)
GHS Karlsruhe-Grötzingen (1-2)
GWRS Oberhausen-Rheinhausen (1-2)
Regierungsbezirk Tübingen:
Ländliches Schulzentrum Amtzell (2-zügig)
GWRS Eglofs (2)
GWRS Bad Urach (1-2)
GHS Bergatreute (1)
Joseph-Christian-Schule Riedlingen (2)
Schulzentrum Stetten am kalten Markt (2)
Geschwister-Scholl-Schule Tübingen (4)
WRS Innenstadt Tübingen (2)
Französische Schule Tübingen (2)
Gustav-Werner-Schule Walddorfhäslach (1)
Regierungsbezirk Stuttgart:
Keplerschule Korb (1-2-zügig)
GWRS Döffingen (1-2)
Blumhardtschule+Schickhardtschule Bad Boll (2)
Parkschule Essingen (1-2)
Karl-Stirner-Schule Rosenberg (1)
Propsteischule Westhausen (1-2)
Dreißentalschule Oberkochen (1-2)
GWRS Wüstenrot (1-2)
Lernhaus Ahorn (1)
Pater-Alois-Grimm-Schule Külsheim (1-2)
Schule Neuenstein (1-2)
Johann-Friedrich-Mayer-Schule Kupferzell (1-2)
Friedrich-Voith-Schule Heidenheim (2)
Die FDP kritisiert die Privilegierung der Gemeinschaftsschule
Diese Initiative fiel auf ein unterschiedliches Echo. So kritisierte die Oppositionsfraktion FDP/DVP durch ihren bildungspolitischen Sprecher Dr. Timm Kern: „Mit unverblümter Offenheit verkündet die Kultusministerin, Grün-Rot wolle für die Gemeinschaftsschulen „so viel Geld einsetzen, wie wir kriegen können“. Damit stellt Frau Warminski-Leitheußer klar, dass das grün-rote Lieblingsprojekt der Gemeinschaftsschulen einseitig zu Lasten der übrigen Schularten privilegiert wird. In der ersten Runde sind weder Realschulen noch Gymnasien unter den Bewerbern vertreten. Demnach hat nicht das pädagogische Konzept überzeugt, sondern die sich bewerbenden Haupt- und Werkrealschulen sind eher von der Sorge getrieben, angesichts der zurückgehenden Schülerzahlen bald zu Stiefkindern von Grün-Rot zu werden. Frau Warminski-Leitheußer sollte sich bewusst werden, dass sie als Kultusministerin für alle Schularten gleichermaßen verantwortlich ist und für faire Bedingungen Sorge zu tragen hat.“
SPD: Neue Pädagogik für bessere individuelle Förderung
Für die mitregierende SPD verteildigte der Landtagsabgeordnete und Bildungssprecher der SPD, Christoph Bayer die Pläne von Warminski-Leitheußer: „Mit neuer Pädagogik für bessere individuelle Förderung werden die Gemeinschaftsschulen in unserem Schulwesen für mehr Chancengerechtigkeit sorgen“. Mit der Bekanntgabe der 34 Starterschulen, die als die ersten Gemeinschaftsschulen in Baden-Württemberg eine neue Pädagogik einläuten sollen, hab der Wechsel aus Sicht der SPD-Landtagsfraktion auch in der Bildungspolitik nun richtig begonnen:
„Mit neuer Pädagogik für bessere individuelle Förderung werden die Gemeinschaftsschulen in unserem Schulwesen für mehr Chancengerechtigkeit sorgen“. Die Einführung der Gemeinschaftsschule lege den Grundstein für eine faire und chancengerechte Bildungspolitik in Baden-Württemberg. Bayer schließlich: „Mich freut besonders, dass die Gemeinschaftsschulen in Zukunft das Miteinander und nicht die Ausgrenzung in den Mittelpunkt stellen wird. Der Schwerpunkt liegt auf selbst-verantwortlichem Lernen und bestmöglicher Förderung nach individuellen Begabungen“, unterstrich Bayer.
(Redaktion)
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Fotokennzeichnung:
Bild Nr. 1 © FDP/DVP Landtagsfraktion Baden-Württemberg
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Glaubt dieser 10% Minderheitspo litiker wirklich er kann mit seiner holtadipolta Methode die Schweiz beeindrucken??? ein MP will... - Guter Beitrag!
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contra: man kann ohne gesichertes Einkommen nur schwer eine Familie gründen. - Die Auferstehung ist ein Erkennt
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Diejenigen, die sagen: "Der Herr ist zuerst gestorben und dann auferstanden", sind im Irrtum....
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