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Gesundheitsreport 10/2015

Masern nicht im Griff, Frauen und Schlaganfall, zu viel Hektik und Ablenkung beim Essen... lesen Sie im Gesundheitsreport wieder viel interessantes zum Thema Wohlbefinden und Prävention. Zitat von Jil Sander: "Wenn man auf seinen Körper achtet, geht's auch dem Kopf besser."

Endloser Kampf gegen die Masern?
WHO-Ziel der Masern-Ausrottung in Deutschland erneut verfehlt:
Das große Ziel der Weltgesundheitsorganisation (WHO), die Masern bis zum Jahr 2015 in Europa zu eliminieren, ist nicht gelungen. Ganz im Gegenteil: Die Masern-Fälle in der europäischen Region der WHO sind von 2007 (7.073 Fälle) bis 2013 (31.685 Fälle) um 348 % angestiegen – von einer Ausrottung ist man also weit entfernt. (1) Dies liegt an den nach wie vor hohen Impflücken in der Bevölkerung. Auch Deutschland schaffte es trotz hoher medizinischer Standards noch nicht, eine ausreichende Durchimpfungsrate von 95 % zu erzielen. An der klassischen „Kinder Krankheit “ Masern erkranken in den letzten Jahren zunehmend auch junge Erwachsene.
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Schlaganfall bei Frauen – Risiken ungleich verteilt
270.000 Menschen in Deutschland erleiden jährlich einen Schlaganfall. 55 Prozent von ihnen sind Frauen. Plausible Erklärung: Frauen werden älter. Doch jüngere Studien weisen auf weitere ungleiche Risiken hin.

Beispiel Vorhofflimmern: Rund 1,8 Millionen Menschen in Deutschland leiden an dieser Herzrhythmusstörung. Sie erhöht das Schlaganfall-Risiko fünffach. Doch Wissenschaftler aus Stockholm und Birmingham fanden heraus, dass Frauen mit Vorhofflimmern zusätzlich gefährdet sind. Gegenüber Männern haben sie ein 18 Prozent höheres Risiko für einen Schlaganfall.
Auch Raucher sind ungleich betroffen. Eine Auswertung des US National Health Interview Survey ergab, dass rauchende Männer ihr Schlaganfall-Risiko um das 1,7-fache erhöhen, Frauen dagegen um das 3-fache. Besonders gefährdet sind sie bei gleichzeitiger Einnahme der Antibabypille, da weibliche Hormone die Bildung von Thrombosen zusätzlich begünstigen.
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Schwitzen, unter Umständen eine Krankheit
Wenn Schwitzen krankhaft auftritt, produziert der Körper meist ohne erkennbare Ursache zu viel Schweiß. Mediziner bezeichnen diese Krankheit als Hyperhidrose.
Schwitzen ist eigentlich ein natürlicher und sinnvoller Prozess. Allzu starkes Schwitzen kann aber auch eine Krankheit sein. Etwa 3 Prozent der Bevölkerung leiden darunter, denn Betroffene werden beruflich und privat vor große Probleme gestellt.

Primär oder Sekundär??
Mediziner unterscheiden die primäre Form von der sekundären Hyperhidrose. Bei der primären Form schwitzen einige Körperstellen vermehrt, ohne dass eine eigentliche Ursache dafür vorliegt. Betroffen sind meist die Stirn, Handflächen, Achselhöhlen und Fußsohlen. Bei der selteneren sekundären Form ist meist der ganze Körper von der vermehrten Schweißproduktion betroffen. Als Ursache kommen häufig andere Erkrankungen in Frage, wie zum Beispiel die Zuckerkrankheit oder eine Schilddrüsenerkrankung. Auch psychische oder maligne Grunderkrankungen sowie das Klimakterium können dahinter stecken.
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Brustkrebs: Nanotechnologie und Eibenkraft
Eine Krebsart, bei der der Fortschritt in den letzten Jahren durch neue Entwicklungen besonders groß war, ist Brustkrebs. Hier wurden in den letzten Jahren aufgrund intensiver Forschungsbemühungen enorme Fortschritte erzielt.
Dies führt dazu, dass heute deutlich mehr Patientinnen fünf Jahre nach der ersten Brustkrebsdiagnose noch am Leben sind, als das noch in den 1970er Jahren der Fall war. Patienten kennen die Fünf-Jahres-Marke als wichtigen Meilenstein. Wenn der Krebs nach fünf Jahren nicht wieder aufgetreten ist, gilt er als geheilt.

Wirkstoff aus der Eibe
Schon seit fast 20 Jahren gehören Taxane wie das ungebundene Paclitaxel, ein Wirkstoff, welcher aus der Eibe (Taxus) gewonnen wird, zu den wichtigsten Zytostatika gegen Brustkrebs. Da der Wirkstoff ursprünglich wasserunlöslich ist, muss er durch pharmazeutische Hilfsstoffe so verändert werden, dass er Menschen überhaupt verabreicht werden kann. Leider können diese Hilfsstoffe selbst Nebenwirkungen wie Überempfindlichkeitsreaktionen und Störungen an den peripheren Nerven auslösen.

Mikrosopisch kleine "Helferlein"
Einen innovativen Schritt in der modernen Chemotherapie bringt nun die sog. nabTM-Technologie. Dabei werden Arzneistoffe an Nanopartikel gebunden, die als winzig kleine Trägersysteme wie fleißige Ameisen den Wirkstoff zielgerichtet in den Tumor transportieren, sich dort anreichern und erst dort den Wirkstoff freisetzen. So funktioniert auch das Zytostatikum nab-Paclitaxel, bei dem der bewährte krebshemmende Wirkstoff Paclitaxel in Nanopartikel eingekapselt ist, welche an das Eiweiß Albumin gebunden sind (nab = nanoparticle albumin-bound).
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Schnelle, effektive und moderne Antipilz Behandlungen
Ausfluss, Brennen, Jucken – Scheidenpilz? Die Diagnose ist schnell gestellt, entweder weiß frau selbst Bescheid oder die Gynäkologin bestätigt den Befund. Aber wie sieht eine moderne Scheidenpilz-Behandlung heute aus? Wie wird man den Scheidenpilz los, der so gar nicht in den Alltag einer modernen Frau passt, die viel zu tun hat, Sport machen und fit sein möchte? Zur effektiven Scheidenpilz-Behandlung empfehlen Gynäkologen wirksame und gut verträgliche Anti-Pilz-Medikamente wie Canesten® GYN mit dem Wirkstoff Clotrimazol. Dieses Antimykotikum ist eines der wirksamsten überhaupt und hilft gegen viele Pilzarten wie auch den Candida-albicans-Hefepilz.
Die 1-Tages-Kombi Canesten® GYN Once ist die schnellste Art der modernen und gut verträglichen Scheidenpilz-Behandlung. Das Anti-Pilz-Medikament von Canesten® basiert auf Clotrimazol in Kombination mit Milchsäurebakterien, die die Löslichkeit des Wirkstoffs verbessern und so auch seine Verfügbarkeit erhöhen. Das Besondere: Canesten® GYN Once Kombi besteht aus nur einer einzigen hochdosierten Vaginaltablette und Creme zur zusätzlichen äußeren Behandlung des Vaginalbereichs. Mit Canesten® GYN Once Kombi gehen die Symptome oftmals schneller zurück als noch mit der herkömmlichen 3-Tages-Kombi von Canesten® GYN – und das bei gleich guter Verträglichkeit.
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So isst Deutschland: Ernährungsgewohnheiten unter der Lupe
Technik frisst Tischmanieren: Studie der Techniker Krankenkasse zeigt, dass am Tisch das Smartphone ständig zugegen ist. Ursache mobile Gesellschaft?
Die mobile Gesellschaft fordert auch bei der Ernährung ihren Tribut. Das zeigt die Ernährungsstudie „Iss was, Deutschland?“ der Techniker Krankenkasse (TK). Gerade junge Menschen sind beim Essen kaum noch bei der Sache. Vier von zehn jungen Erwachsenen essen mit der Gabel in der einen und dem Smartphone in der anderen Hand – und nebenbei läuft der Fernseher. Unterwegs gibt’s dann auf dem Weg zur S-Bahn noch eine Pizzazunge, bei jedem dritten unter 25-Jährigen sogar mindestens dreimal die Woche.
Zu viel Eile am Mittagstisch
Bei den Berufstätigen fällt es immer mehr Menschen schwer, eine gesunde Ernährung mit ihrer Arbeit zu vereinbaren. Nur jeder Zweite kann in seinen Arbeitspausen tatsächlich in Ruhe essen. Ein Drittel aller Berufstätigen beklagt, dass eine gesunde Ernährung bei seiner Arbeit schlichtweg nicht möglich ist. Die Hauptprobleme mit dem Essen bei der Arbeit: die begrenzte Auswahl und fehlende Zeit. Vier von zehn befragten Berufstätigen geben an, dass sie bei der Arbeit nicht viel essen, dafür dann aber abends zu Hause reichlich.
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(Redaktion)


 


 

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