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Gesunkener Krankenstand: DGB warnt vor Doping am Arbeitsplatz

Die Ursache für den erneut gesunkenen Krankenstand liegt nach Ansicht des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) in der Angst der Arbeitnehmer um den Job. «Aus der Sorge heraus, ihren Arbeitsplatz zu verlieren, schleppen sich die Beschäftigten sogar krank zur Arbeit», sagte Annelie Buntenbach, DGB-Vorstandsmitglied, den Dortmunder «Ruhr Nachrichten» (Dienstagausgabe, 14. Juli 2009).

Die Zahlen zeigten, dass die Leistungsschraube für die Arbeitnehmer in der Finanz- und Wirtschaftskrise heftig angezogen werde. Viele Arbeitnehmer griffen zu leistungssteigernden Mitteln, «um dem wachsenden Stress vermeintlich gewachsen zu sein - mit langfristig fatalen gesundheitlichen Folgen», warnte Buntenbach.

   Einen anderen Grund im niedrigen Krankenstand sieht hingegen die Arbeitgeberseite: «Der Krankenstand bewegt sich auch im ersten Halbjahr 2009 auf einem erfreulich niedrigen Niveau», sagte Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt der Zeitung. Für die seit Beginn der statistischen Erhebung deutlich rückläufigen krankheitsbedingten Fehlzeiten seien mehrere Faktoren verantwortlich. «Zum einen haben körperlich belastende Tätigkeiten an Bedeutung verloren. Zum anderen betreiben immer mehr Unternehmen eine aktive und systematische betriebliche Gesundheitsförderung», betonte Hundt. Auch «der erfolgreiche Arbeitsschutz» wirke sich positiv auf die Gesundheit der Mitarbeiter aus.

(Redaktion)


 


 

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