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Flughafen Stuttgart

Gewerkschaft will Streiks am Stuttgarter Flughafen ausweiten

Im Streit um geplante Stellenstreichungen bei der Vorfeldkontrolle am Stuttgarter Flughafen hat die Gewerkschaft der Flugsicherung (GdF) eine Ausweitung der Streiks angekündigt. «Wir wollen dafür sorgen, dass in Stuttgart keinerlei Starts und Landungen mehr möglich sind», sagte heute ein Gewerkschaftssprecher in Stuttgart. Bislang habe es lediglich Behinderungen gegeben.

Dem Sprecher zufolge sollen nicht nur die insgesamt 22 Mitarbeiter der Vorfeldkontrolle streiken. Die Proteste sollen auch auf die Deutsche Flugsicherung (DFS) ausgeweitet werden. Diese ist im Tower für Starts und Landungen zuständig. Zu Details, Zeitpunkt und Dauer der Aktionen wollte sich der Sprecher nicht äußern.

Zugleich warf die Gewerkschaft dem Flughafenbetreiber vor, Druck auf die streikenden Vorfeldlotsen auszuüben. Diese hätten «ständige Anrufe zu Hause» erhalten. Die Gewerkschaft berichtete von «Drohungen» und «Versprechungen», auch gegenüber den Familienangehörigen der Lotsen.

Die Mitarbeiter der Vorfeldkontrolle wenden sich mit Arbeitsniederlegungen gegen die geplante Streichung von neun Stellen. Der Personalabbau steht im Zusammenhang mit der geplanten Ausgliederung der Vorfeldkontrolle. Spätestens zum 1. April soll die DFS diese Aufgabe von der Stuttgarter Flughafengesellschaft komplett übernehmen.

(Redaktion)


 


 

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