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HERZENSWÜNSCHE

Ein tierisches Vergnügen…

Wieder einmal hat es der gemeinnützige Verein Maria Prinzessin von Sachsen-Altenburg e. V geschafft viel Glanz in Kinderaugen zu zaubern. Wir alle wissen wie schön es ist, unsere Kid’s zu überraschen und zu verzaubern. Umso schöner wenn an dieser Stelle wieder einmal ein ansonsten unmöglicher Herzenswunsch erfüllt werden konnte: ein Blick hinter Wilhelma’s Kulissen…

Erinnert ihr euch an Ronja?? Über die Erfüllung des Herzenswunsches hatten wir berichtet. Nun ist es wieder einmal soweit, ein Herzenswunsch konnte in Erfüllung gehen.

Dieses Mal für die 10 Jahre alte Annabelle, diese liebt Tiere über alles. Leider ist es momentan ihr Schicksal im Kinderheim in Ludwigshafen zu leben. Nicht so ganz einfach im Allgemeinen, vor allem aber wenn es darum geht mit „Extra Budget“ spezielle Wünsche erfüllt zu bekommen…

Annabelle war vor Jahren schon einmal in der Wilhelma. Seit diesem Besuch träumte sie davon, einmal hinter die Kulissen schauen zu dürfen. Ihr Herz schlägt vor allem für Zebras, Pinguine, Giraffen und Tiger und sie fragte sich wie den wohl ein Zoo im Hintergrund funktioniert. 

Wissen Sie wie die Futterküche organisiert ist, die Abläufe an den Futtertierstationen so ablaufen oder der Alltag eines Tierpflegers aussieht? Nun, die 10jährige Annabelle interessierte sich brennend dafür… mit viel Freude fieberte Annabelle also diesem Tag und den damit verbundenen Erlebnissen entgegen.

Dank des gemeinnützige Verein Maria Prinzessin von Sachsen-Altenburg e. V. kann sie diese Bilder nun als Erinnerung in ihr ganzes Leben mitnehmen.

Die Mannheimer Unternehmerin, Gabriele Popp, von 4M Telefonmarketing, hatte Maria von Sachsen-Altenburg auf dieses Herzenswunschprojekt aufmerksam gemacht und sie bei der Umsetzung tatkräftig und ehrenamtlich unterstützt. Von Herzen gerne sollte der jungen Schülerin dieser besondere Wunsch erfüllt werden.

Kurzerhand hat der Verein also die professionelle Führung hinter den Kulissen des Zoos für Annabelle und ihre Begleiter/innen gebucht sowie die Eintrittskarten für den individuellen Wilhelma-Rundgang nach der Besichtigung des Betriebshofes gekauft. Mittlerweile ist nun bereits „the day after Wilhelma“ und die kleine Annabelle mehr als glücklich.

Damit der Besuch hinter den Kulissen Wilhelma’s nicht durch den kleinen Hunger gestört wurde  erwartete Annabelle und ihre Begleiter/innen im Vorfeld noch eine kleine Stärkung. Sie wurden von der Trattoria OMAria, im Kursaal Bad Cannstatt,  zum Pizza-Essen eingeladen. Pizza und Getränke wurden freundlicherweise vom Kursaal spendiert. „Auch in der Gastronomie ist es uns möglich, Menschen mit guten Speisen eine Freude machen zu können“, - sagt die Eventmanagerin des Unternehmens, Sabrina Angrisani.

Als Erinnerung an den erlebnisreichen Tag in der Stuttgarter Wilhelma bekam Annabelle als Überraschungsgeschenk ein Sortiment an Zoo-Playmobil Tierfiguren, dies hatte sie sich ebenfalls sehnlichst gewünscht. Als i-Tüpfelchen oben auf gab es dann noch, als  Versüßung der Überraschung,  eine mit Süßigkeiten gefüllte Tüte.

Alles in allem, mit den vielen Eindrücken und Bildern für die Ewigkeit, hatte die kleine Annabelle einen Tag den sie niemals vergessen wird. Sicherlich wird der Wilhelma-Sprecher Florian Pointke die anfangs etwas schüchterne Annabelle nicht vergessen. Mit vielen detailierten Fragen wurde er von dem Mädchen gelöchert. Zu erkennen war dabei, das sie schon viel über Tiere wusste.

Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht ob der Zitteraal (1) ständig Strom produziert? Wissen Sie, warum es auch weiße Flamingos (2) gibt.

Würden Sie im Aquarium den giftigen Steinfisch erkennen oder Seepferdchen zur Gattung der Fische einordnen?

Im Zoo hatte Annabelle Freude daran, versteckte Tiere zu entdecken – egal ob es eine braune Schlange auf dem Ast oder ein zur Statue erstarrter Graureiher war. Stolz stellte die Neunjährige auch fest, dass sie gute Augen habe. Nach Pferden und Füchsen kommen Seelöwen in der Liste ihrer Lieblingstiere. In der Wilhelma gibt es wilde Füchse, diese sind jedoch erst nachts zu sehen. An den Seelöwen konnte sich Annabelle dann bei der Fütterung und den vielen Kunststücken einfach nicht satt sehen…

Die Erfüllung solcher Herzenswünsche ist nie einfach zu realisieren, bedarf Ihrer Hilfe (Spenden) und vor allem vielen ehrenamtlichen Helfern. Sehr gerne möchte der Verein sich an dieser Stelle bei den zahlreichen, großartigen Unterstützern bedanken. Ohne diese Menschen wären die wunderbaren Herzenswunsch- Projekte nicht realisierbar.

Ein großes Dankeschön an geht bei der Erfüllung dieses Herzenswunsches an Gabriele Popp (4M Telefonmarketing, Mannheim), die Kursaal GmbH, Spielwaren Werst sowie  Playmobil / geobra Brandstätter Stiftung & Co KG. Ohne einen großartigen Fotografen wie Marcel Katz würden die Bilder jedoch nur in den Köpfen erhalten bleiben. Durch ihn sind diese fantastischen Eindrücke auch in tollen Erinnerungsfotos verewigt.

Verein Maria Prinzessin von Sachsen-Altenburg e. V.

Der gemeinnützige Verein Maria Prinzessin von Sachsen-Altenburg e. V., mit Sitz in Stuttgart, erfüllt seit vierzehn Jahren kranken und sozial benachteiligten Kindern und Jugendlichen ihre innigsten Träume. Ein wenig Sonnenschein in das Leben solcher Kinder zu bringen, ist das Hauptanliegen des Vereins. Denn auch bei uns, im Herzen Europas, in einer der führenden Wirtschaftsregionen der Welt gibt es junge Mitbürger, die von Wohlstand oder nur von einem nach unseren Maßstäben normalen Leben oftmals nur träumen können. Um die Projekte für unsere Herzenswunschkinder realisieren zu können, sind wir natürlich auf die Hilfe von vielen starken Freunden angewiesen. Der Verein ist ausschließlich auf ehrenamtlichem Engagement aufgebaut.

Weitere Informationen über den Verein und seine Projekte finden Sie unter www.sachsen-altenburg-ev.de.

Der Zitteraal (1)

Der Zitteraal ist kein Aal, wie der Name und sein Aussehen vermuten lassen, sondern zählt zu den Neuwelt-Messerfischen. Mit den eigentlichen Aalen hat er einen langen zylindrischen Körper gemein. Seine Afterflosse verläuft fast über den ganzen Körper und endet an der Schwanzspitze. Rücken-, Schwanz- und Bauchflosse sind nicht vorhanden. Die Länge der Zitteraale kann bis zu 2,8 Meter bei einem Gewicht von bis zu 20 Kilogramm betragen. Der breite, gerundete und abgeflachte Kopf trägt ein mächtiges Maul und kennzeichnet diesen Fisch als Räuber. Die Färbung reicht von grau bis bräunlich. Der Zitteraal lebt in schlammigen, sauerstoffarmen Gewässern. Rund 80 Prozent des benötigten Sauerstoffs werden durch die speziell ausgebildeten Blutgefäße in der nahezu zahnlosen Mundhöhle aufgenommen, wozu der Zitteraal durchschnittlich alle zehn bis fünfzehn Minuten auftaucht, um an der Wasseroberfläche Luft zu holen. Weitere 20 Prozent des Sauerstoffs werden durch die Kiemen aufgenommen.

Der größte Teil seines Körpers ist mit elektrischen Organen (Elektroplax) besetzt, eigentlich umgebildete Muskeln, die hohe Spannungen freisetzen können. Jedes dieser Organe besteht aus einer großen Zahl stromerzeugender Elemente, von denen jedes nur eine geringe Spannung erzeugt. Diese sind wie in einer Batterie angeordnet, in der die Platten in Serie bzw. Reihe (Reihenschaltung) geschaltet werden, wodurch Zitteraale mit etwa 5.000 bis 6.000 Elektrozyten gemeinsam aktiv Stromimpulse produzieren können. Abhängig von deren Körpergröße, können die meisten ausgewachsenen Tiere mindestens 600 Volt, manche besonders großen Exemplare eine Spannung von bis zu 860 Volt bei einem Strom von 1 Ampere in zwei Millisekunden und somit kurzfristig eine Leistung von 860 Watt erzeugen. Die gleichzeitige Entladung der Elektrocyten (EOD = Electric Organ Discharge) erfolgt über eine Berührung des Opfers mit der Kopf- (Pluspol) bzw. der Schwanzspitze (Minuspol). Dabei schützt sowohl die isolierende Haut als auch zusätzliche Fettschichten um lebenswichtige Organe den Fisch vor Stromschlägen durch sich selbst oder andere Individuen.

Die Organe dienen zum Fang von Beute, der Verteidigung, zur Orientierung sowie zur Revierabgrenzung. Die Spannung erlaubt zwar nur das Töten kleinerer Fische, kann jedoch auch einen Menschen tödlich verletzen. Selbst für größere Tiere kann ein elektrischer Schlag des Zitteraales zum Verhängnis werden, da diese betäubt werden und ertrinken können.

Quelle: Wikepedia…

WeißeFlamingos (2)

Flamingos in Menschenobhut erhalten Futter, in dem die Farbstoffbauteile enthalten sind. Als man früher nicht wusste, woher die Färbung kommt und man im Zoo die winzigen Wasserorganismen nicht hatte, verloren die aus dem Freiland importierten Flamingos im Zoo mit der Zeit ihr rosa Gefieder. Heute gibt es spezielles Flamingopellet-Futter, das alles Nötige enthält. Die darin enthaltenen Karotinoide färben also das Gefieder der Flamingos rosa. Diese natürlichen Farbstoffe werden mit der Nahrung aufgenommen, mit kleinen Algen etwa oder auch Krebschen, und sorgen dann für die rosafarbenen Gefieder. Ist die Nahrung arm an Karotinoiden wird das Gefieder also weiß.

Weitere Infos…

Anmerkung der Redaktion

Nun haben Sie alle Informationen die auch Annabelle zur Verfügung stehen. Dieses kleine 10jährige Mädchen war da vielen schon einen Schritt voraus. Es ist schön wenn Jugendliche sich so intensiv mit Themen auseinandersetzen. Vor allem ist es toll das es Menschen gibt die sich für Herzenswünsche einsetzen. Gehören Sie auch dazu?? Dann nutzen Sie doch einfach die in der Zusatzbox angegebene Bankverbindung.


(Bernhard Eckert)


 


 

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