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Hugo Boss verzeichnet 2008 Gewinnrückgang

Der Bekleidungskonzern Hugo Boss hat im vergangenen Jahr ein rückläufiges Konzernergebnis verzeichnet. Es sank gegenüber dem Vorjahr um 27 Prozent auf 112 Millionen Euro, wie das Modeunternehmen am Donnerstag (26. März 2009) in Metzingen mitteilte. Beobachter hatten mit durchschnittlich 116 Millionen Euro einen weniger starken Rückgang erwartet.

Der Umsatz erhöhte sich den Angaben zufolge im Vergleich zu 2007 um 3 Prozent auf 1,7 Milliarden Euro. Im laufenden Jahr erwartet Hugo Boss aufgrund der schwachen weltwirtschaftlichen Lage einen Umsatzrückgang. Der Weltwirtschaftskrise will der Konzern mit einem umfangreichen Sparprogramm begegnen. Einzelheiten wurden allerdings nicht genannt.

Belastet wurde das Ergebnis 2008 von mehreren Sondereffekten im Zusammenhang mit den Veränderungen im Vorstand und der Neuausrichtung des Unternehmens. Insgesamt fielen Sonderposten von 36 Millionen Euro an, die das Ergebnis vor Zinsen und Steuern ( Ebit ) von 220 Millionen auf 190 Millionen Euro sinken ließen.

Die Eigenkapitalquote ging aufgrund der Sonderausschüttung an die Aktionäre im vergangenen Jahr von 53 Prozent auf 17 Prozent zurück. Hugo Boss hatte zuzüglich der normalen Dividende eine Sonderausschüttung von fünf Euro je Aktie vorgenommen und dafür einen Kredit aufgenommen. Der Modekonzern gehört mehrheitlich dem Finanzinvestor Permira, der rund 72 Prozent an Hugo Boss hält. Kritiker hatten Permira vorgeworfen, den Konzern auszunehmen.

(Redaktion)


 


 

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