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IHK Region Stuttgart setzt Ausbildungs-Gebühr erneut aus - IHK appelliert an Betriebe auszubilden

In einem persönlichen Schreiben und über die Medien der Industrie- und Handelskammer (IHK) Region Stuttgart ruft IHK-Präsident Dr. Herbert Müller die Betriebe dazu auf, auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten auszubilden: „Zögern Sie nicht, ausgeschriebene Lehrstellen zu besetzen, auch wenn die Suche nach einem geeigneten Bewerber mühsam ist. Und bieten Sie den Ausbildungsplatz weiter an, wenn ein Jugendlicher von dem abgeschlossenen Vertrag zurücktritt.“

Müller appelliert an die Unternehmen gerade jetzt auszubilden, auch wenn dies  angesichts leerer Auftragsbücher , Kurzarbeit und Personalanpassungen schwer falle. Die Vorteile einer Ausbildung des eigenen Nachwuchses seien für die Betriebe unbestritten. Fehlbesetzungen, Anwerbe- und Einarbeitungskosten könnten so vermieden werden. Darüber hinaus werde sich der Mangel an qualifizierten Fachkräften nach der Krise erheblich zuspitzen. Dem vorzubeugen, sei Ausbildung im eigenen Unternehmen das beste Mittel, so Müller.

 Um die Anstrengungen der Unternehmen zu unterstützen, hat die Vollversammlung  der IHK Region Stuttgart vor wenigen Wochen beschlossen, die Ausbildungsgebühr auch in diesem Jahr erneut auszusetzen. Den Ausbildungsbetrieben entstehen somit keine Kosten für die Eintragung der Lehrverträge, für die Ausbildungsberatung und die Abnahme der Zwischen- und Abschlussprüfungen.

 Die IHK bietet für alle Unternehmen, die Ausbildungs- oder Praktikumsplätze  anbieten wollen oder dies in Erwägung ziehen, kostenfreie Information, Beratung und Begleitung an. Unter der Hotline 0711 2005-111 können sich Unternehmen telefonisch zu allen Fragen rund um das Thema Ausbildung beraten lassen. Die Lehrstellenwerber und Ausbildungsmanager der IHK besuchen die Betriebe aber auch vor Ort und ermitteln gemeinsam mit dem Unternehmen dessen Ausbildungsbedarf, suchen passende Bewerber, klären, ob der Betrieb für die Ausbildung geeignet ist und ob staatliche Förderprogramme in Anspruch genommen werden können. Freie Ausbildungsplätze können von den Unternehmen selbst in die Lehrstellenbörse auf www.stuttgart.ihk.de, Dok-Nr. 10962, eingestellt werden. Darüber hinaus bemüht sich die IHK im Falle von Insolvenz darum, Auszubildende in einen Betrieb zu vermitteln, in dem die Ausbildung fortgesetzt werden kann (weitere Informationen dazu auf www.stuttgart.ihk.de, Dok-Nr. 29142).

 Zum 30. Juni war die Anzahl der abgeschlossenen Ausbildungsverträge gegenüber  dem gleichen Stichtag des Vorjahres in der Region Stuttgart um 5,8 Prozent gesunken. Angesichts der Wirtschaftskrise, die nun auch den Ausbildungsmarkt in der Region Stuttgart voll erfasst habe, rechnet die IHK mit einem weiteren Rückgang der Ausbildungsverträge gegenüber dem Rekordjahr 2008. Dennoch ist Präsident Dr. Müller zuversichtlich, dass die Wirtschaft die im Ausbildungspakt gegebene Zusage einlöst, auch in diesem Jahr jedem ausbildungsfähigen und ausbildungswilligen jungen Menschen ein Ausbildungs- oder Qualifizierungsangebot zu unterbreiten

(Redaktion)


 


 

Industrie- und Handelskammer (IHK) Region Stuttgart
IHK-Präsident Dr. Herbert Müller die Betriebe da

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