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Agrar/Gentechnik

Imker und Landwirte protestieren gegen Genmais-Anbau

Imker und Landwirte aus der Region Stuttgart haben am Dienstag (19. Mai 2009) gegen den Anbau von gentechnisch verändertem Mais protestiert. Grund ist der vergangene Woche bekanntgewordene, versehentliche Anbau der gentechnisch veränderten Maislinie NK 603, die unter konventionelles Maissaatgut gelangt war, wie das Aktionsbündnis Gentechnikfreie Landwirtschaft in Baden-Württemberg mitteilte. Die Aktionsteilnehmer zogen mit Bienenvölkern und Traktoren vor das baden-württembergische Landwirtschaftsministerium und das Umweltministerium.

Sie forderten die vollständige Vernichtung der 170 Hektar Maisflächen, die mit der gentechnisch veränderten Maislinie verunreinigt sind. Der Vorstand des Badischen Landwirtschaftlichen Hauptverbandes, Hermann Ritter sagte, der aktuelle Fall zeige, «dass eine Koexistenz nicht möglich ist und die schleichende Verunreinigung des Saatguts bereits begonnen hat». Die Reinheit des Saatguts sei die essenzielle Voraussetzung für die gentechnikfreie Landwirtschaft.

Das Land dürfe «auf keinen Fall zulassen, dass der aufgewachsene Mais unter bestimmten Bedingungen in Biogas-Anlagen verwertet wird», forderte Siegfried Wucher vom Fachverband Biogas. Der Genmais schädige die Biogasbakterien.

(Redaktion)


 


 

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