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IT/Kommunikation

EMC² Backup- und Recovery-Lösungen integriert von der Medialine AG

EMC Technik verbindet wichtige Funktionen seiner Backup-und Dedup-Produkte.Die Backupstrategie von heute muss richtig geplant sein, um auch die Anforderungen von morgen erfüllen zu können. EMC Integrationspartner wie die Medialine AG spielen daher zum Schutz unternehmenskritischer Daten mehr denn je eine entscheidende Rolle.

Vorbei sind die Zeiten, in denen der DV-Verantwortliche zur Sicherung der Tagesdaten ein Band in ein DAT-Laufwerk einlegte. Heutige IT-Infrastrukturen sind komplex. Es muss wohl durchdacht werden, wann welche Daten wie zu sichern sind. Dabei gilt die alte Regel: Nichts ist beständiger als der Wandel.

Um Backupstrategie von heute richtig zu planen sind EMC Partner wie die Medialine AG wichtig, um auch die Anforderungen von morgen erfüllen zu können. Die Möglichkeit zur Flexibilität in der Ausgestaltung des Sicherungskonzeptes ist ein Muss. Ein Beispiel soll das verdeutlichen. 

Die Tücken des ndmp-Protokolls
Nach der Einführung von NAS-Systemen wurde bald deutlich, dass bei zunehmender Datenmenge die Sicherung der dort gespeicherten Daten mit herkömmlichen Methoden zu langsam ist. Das war die Geburtsstunde des ndmp-Protokolls (network data management protocol). Gängige Backupsoftware unterstützt ndmp und bietet damit für viele Fälle ein geeignetes Sicherungsverfahren. Per Definition muss ein Backup innerhalb von 24 Stunden erfolgreich abgeschlossen sein. Mit stetig wachsender Datenmenge gerät aber auch ndmp hier an seine Leistungsgrenzen. Ein weiterer Nachteil kann die herstellerspezifische Implementierung dieses Protokolls sein. Denn gesicherte Daten können nur auf eine Plattform des gleichen NAS-Herstellers zurückgespielt werden. Flexibilität sieht anders aus. 

Stefan Hörhammer, Vertriebsleiter der Medialine EuroTrade AG, über die Strategie von EMC: „Der Speicherhersteller EMC hat mit seinen Backup-und Recovery-Lösungen einen sehr konsequenten Weg eingeschlagen. Unter dem Slogan ‚Transform your backup‘ werden dem Kunden Lösungs-szenarien aufgezeigt, die sein Backup und – noch wichtiger – seinen Restore flexibel, verlässlich und dennoch einfach gestalten lässt.“ 

Allen voran ist die Weiterentwicklung des EMC NetWorker . 23.000 Kunden setzen weltweit diese Backupsoftware ein. Mitte 2012 kam die NetWorker Version 8 auf den Markt, die einige grundlegende Änderungen und Erweiterungen erhielt. Dazu zählen Funktionen wie Client Direct, Synthetic Full Backup oder die fortschreitende Integration mit Data Domain. Doch dazu weiter unten mehr.
Mit Data Domain sind wir schon beim zweiten Baustein des Lösungsangebotes der EMC. Der Marktanteil von über 60 % an PBBAs (Purpose Built Backup Appliance) verwundert nicht. Data Domain war seinerzeit der Vorreiter der Backup für Mittelstand und Enterprise heute fast ausschließlich genutzten Inline-Deduplizierungs-Technologie. Innovationen wie das Boost-Protokoll verhelfen EMC dazu, die Herausforderungen, die durch Datenwachstum und immer kleiner werdende Backupzeitfenster verursacht werden, zu lösen. 

Der dritte Baustein im Bunde, EMC Avamar, bedient sich ebenfalls der Deduplizierungstechnologie. Avamar setzte bereits von jeher auf die clientseitige Deduplizierung, welche speziell für die Sicherung von Außenstellen über schwach ausgelegte WAN-Verbindungen gedacht war. Einen häufigen Einsatz erfährt Avamar auch bei der Datensicherung von VM-Umgebungen oder Desktop- und Notebook-Umgebungen. 

Dem aufmerksamen Leser wird die Bezeichnung Baustein nicht entgangen sein. Bewusst gewählt – EMC hat mit diesen drei Produkten sehr gute Einzellösungen im Portfolio. Jede Einzelkomponente ist sehr leistungsfähig, doch in wenigen Ausnahmefällen könnte das i-Tüpfelchen fehlen. In der Verbindung der individuellen Stärken der einzelnen Produkte ist eine runde Sache entstanden. EMC führt deshalb die bereits stattfindende Integration konsequent fort. Endkunden, die aktuell EMC NetWorker und Data Domain einsetzen, profitieren bereits heute schon von dieser Entwicklung. 

DD Boost
Data Domain stellt das Boost-Protokoll zur Verfügung. Boost versetzt den Sicherungsclient in die Lage, bereits bei sich selbst, quasi vor Ort zu deduplizieren. So werden nur noch unternehmensweite unbekannte Datensegmente tatsächlich übers Netzwerk übertragen und letztendlich gespeichert. Mit Boost können sich die Laufzeiten der Datensicherungen mehr als halbieren. Datenwachstum, kurze Backupzeitfenster oder eine leistungsschwache Netzwerkinfrastruktur stellen kein Hindernis mehr dar.
EMC NetWorker und Avamar unterstützen Boost und machen sich neben dem Geschwindigkeitsvorteil eine weitere Eigenheit dieses Protokolls zunutze. NetWorker kann mit Boost zum Zwecke der Disaster-Recovery-Vorsorge bereits gesicherte Daten auf eine weitere Data Domain replizieren. Data Domain Boost revolutioniert Backupkonzepte. 

Backup für Mittelstand und Enterprise
Sollte der Hauptstandort nicht mehr zur Verfügung stehen, kann NetWorker ohne manuelle Eingriffe auf den Disaster-Recovery-Standort zugreifen. Man spricht hier von Replication Awareness. Äußerst interessant wird die Nutzung von Boost dann, wenn ClientDirect, eine neue Funktionalität des NetWorker 8, ins Spiel kommt. In der Vergangenheit fungierte der Backupserver als Medienmanager. Dieser konnte unter Umständen zum Flaschenhals werden. Mit ClientDirect kann jeder Client auf ein Backupdevice zugreifen. Heute sichern die NetWorker Clients direkt auf die Data Domain und verzichten auf den Umweg über den Backupserver. Dieses Konzept erlaubt eine gute Skalierung der gesamten Umgebung. Mit jeder neuen Applikation, mit jedem neuen zu sichernden Server wird die Arbeitslast auf weitere Schultern verteilt.
Greifen wir nochmal das Beispiel der ndmp- Datensicherung auf. Den Schwächen dieser Architektur kann selbst unter Verwendung von Boost nicht ausreichend begegnet werden. Zwar kann Boost die Sicherungslaufzeit verkürzen, der Restore größerer Datenmengen stellt nach wie vor ein großes Problem dar. Abhilfe schafft die aktuelle NetWorker Version mit der Funktion Synthetic Full. Sie ist standardmäßig enthalten und kann für jeden Client jederzeit aktiviert oder deaktiviert werden. Die Funktionsweise von Synthetic Full besteht darin, aus einem durchgeführten Vollbackup und den dar-auffolgenden inkrementellen Backups ein neues echtes Fullbackup im Hintergrund zu erstellen. Die Daten werden vom NetWorker Server und der Data Domain Engine ohne Belastung der Clients errechnet. Ein aktuelles Vollbackup wiederherzustellen, ist wesentlich performanter als ein älteres Vollbackup mit den darauffolgenden inkrementellen Backups. Anwender, die zur Sicherung auf das proprietäre ndmp-Protokoll verzichten wollen, haben mit NetWorker Synthetic Full und Data Domain Boost eine echte Alternative. 

Ursprünglich ging es im Rahmen der Deduplizierung vorrangig um die Einsparung von Speicherbedarf. Durch die Integration der EMC Backup- und Dedup-Produkte entstehen neue Möglichkeiten, um die Backup- und Restore-Anforderungen von morgen erfüllen zu können.

Über die Medialine AG
Medialine liefert integrierte IT&C-Lösungen für den Mittelstand. Medialine erbringt mit über 70 Mitarbeitern an sechs Standorten in Deutschland Dienstleistungen im Bereich IT&C- Infrastruktur , Managed-IT-Services und Business Solutions. Die IT-Anforderungen mittelständischer Unternehmen werden dabei in einer 360°-Sicht auf den Kunden aus einer Hand abgedeckt. Durch ein bundesweites Service-Netzwerk und enge Partnerschaften mit marktführenden Herstellern wie Microsoft, EMC und VMware verfügt Medialine über exzellentes Consulting Know-how und entwickelt - realisiert für Kunden individuelle Lösungen für deren ICT Bedarf.
Mehr unter: www.medialine.ag

Über Orchestra Service GmbH
Orchestra Service GmbH ist europaweit führender Distributor mit Mehrwert, wenn es um Backup & Recovery, Storage, Hochverfügbarkeit, Archive und Replikation geht. Orchestra bietet zukunftssichere Lösungen auf aktuellstem Stand der Technik.
Mehr unter: www.orchestra.de

Redakteur: Bernhard Eckert
Quelle: Johannes Bertele, Orchestra Service GmbH

(Redaktion)


 


 

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