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Jaguar/LandRover

Auszeichnung mit der Minerva Medaille der "Chartered Society of Designers"

Jaguar Design Direktor Ian Callum wurde mit der Minerva Medaille der „Chartered Society of Designers” ausgezeichnet und geehrt für seinen außergewöhnlichen Beitrag zum Automobildesign. Die von seiner königlichen Hoheit, dem Herzog von Edinburgh, überreichte Minerva Medaille ist die höchste Auszeichnung der „Chartered Society of Designers” und Ian Callum ist der erste mit der Minerva Medaille prämierte Automobildesigner seit Giorgetto Giugiaro 1981...

Callum begann seine Karriere bei Ford und Aston Martin und führte bei Jaguar über die vergangenen 15 Jahre eine neue Designphilosophie ein. Die Minerva Medaille ist eine nicht turnusmäßig vergebene Auszeichnung, die nur dann ausgelobt wird, wenn der Empfänger sich ihrer würdig erwiesen hat. Unter den früheren Gewinnern sind z.B. der britische Architekt Richard Rogers, die Modedesignerin Mary Quant und der italienische Designer Alberto Alessi.

Jaguar Design Direktor Ian Callum ist für seinen außergewöhnlichen Beitrag zum Automobildesign mit der Minerva Medaille der renommierten Chartered Society of Designers ausgezeichnet worden. Der nach der römischen Göttin benannte Preis ist die höchste von der 1930 gegründeten Gesellschaft verliehene Auszeichnung. Ian Callum erhielt die Medaille vom Schirmherr der Society, dem Herzog von Edinburgh, im Rahmen eines festlichen Dinners im Londoner St James Palace.

David Callcott FCSD, Präsident der Chartered Society of Designers, sagte: „Die Society freut sich, die Minerva Medaille 2014 an Ian Callum zu vergeben, der den Wert eines strategischen Designs für das Unternehmen Jaguar so erfolgreich demonstriert hat. Ian gehört zu einer Riege großer Designer, die in Bezug auf Ästhetik, Funktion, Prozesse und Innovation immer die höchsten Standards erfüllt haben. Der Erfolg von Jaguar Land Rover ist Beleg genug für seine große Leistung, die wir nun mit der Minerva Medaille würdigen.“

Ian Callum sagte: „Die Verleihung der Minerva Medaille im Kreise solch außergewöhnlicher Designer und die Anerkennung meines Beitrags zum Automobildesign ist ein echter Höhepunkt meiner Karriere. Mein Lebenswerk ausgestellt und die Leistung der automobilen Design-Industrie durch solch eine renommierte Gesellschaft und ihren Schirmherrn, den Herzog von Edinburgh, gewürdigt zu sehen, ist eine Demut lehrende Erfahrung.”

Ian schloss sich Jaguar 1999 an, wo er 2001 als Leiter seines Teams als Erstlingswerk die luxuriöse Studie eines viersitzigen Coupés („R Coupé) präsentierte. Es war das erste Modell, das die neue Designphilosophie Jaguars verkörperte und in punkto Proportionen, Auftritt und Details noch Einflüsse bis in die Gegenwart des Jaguar Designs ausübt.

Diesem Einstieg in eine neue und aufregende Ära der Marke folgten die neuen Serienmodelle XK, XF und XJ. Zu Ian Callums jüngeren Werken zählen die Supersportwagen-Studie C-X75, die Crossover-Studie C-X17, der zweisitzige Sportwagen F-TYPE und die im letzten Oktober vorgestellte sportliche Mittelklasse-Limousine Jaguar XE.

Die ersten zwölf Jahre seiner Karriere verbrachte Ian Callum in den Design-Studios von Ford – in diese Zeit fallen unter anderem der Escort RS Cosworth und die Studie Ghia Via. Als Chefdesigner von TWR war er anschließend für die Aston Martin Modelle DB7, Vanquish und DB9 verantwortlich.

Während seiner Zeit bei Jaguar hat Callum seiner Passion für gutes Design auch durch die Zusammenarbeit mit diversen nicht-automobilen Luxusmarken Ausdruck verliehen. Dazu zählen eine Suite im Londoner Taj Hotel, eine zur Feier des neu aufgelegten E-TYPE Lightweight exklusiv gestaltete Armbanduhr von Bremont und ein luxuriöses Schnellboot als Ergänzung zum Jaguar XF Sportbrake.

Die Minerva Medaille ist die höchste Auszeichnung, die die Society zu vergeben hat und wird einem Designer als Anerkennung für sein Lebenswerk verliehen.
Erstmals vergeben wurde sie 1955 an Milner Gray, einem Gründungsmitglied der Gesellschaft. Seitdem ging sie regelmäßig an internationale Stardesigner, die mit ihren ikonischen Meisterwerken alle Design Disziplinen nachhaltig geprägt haben.
Es ist das erste Mal seit 1981 und Italiens Giorgetto Giugiaro, dass die Society mit Ian Callum wieder einen Automobildesigner mit dem renommierten Preis kürt. Zu den früheren Gewinnern zählen der britische Architekt Richard Rogers - der unter anderem das Pariser Centre Pompidou entwarf -, die britische Modedesignerin Mary Quant und der italienische Küchenmöbel-Designer Alberto Allessi.
Eine komplette Liste mit allen Siegern finden Sie hier...

Zu Ian Callum:
*30. Juli 1954 in Dumfries, Schottland
Qualifikationen: Abschluss in Industrie Design, Hochschule für Kunst, Glasgow, 1977; Master of Arts, Automotive Design, Royal College of Art, London
Karriere: Designer, Ford Motor Co., 1979–90; Leiter des Ghia Design Studios, Turin, 1988–90; Leiter TWR Design, 1990–99; Designdirektor Jaguar, 1999- bis heute
Auszeichnungen: Royal Designer for Industry (RDI), 2007; Fellow of Royal Society of Arts (RSA); Hon. Fellow Royal Institute of British Architects RIBA, 2006; Jim Clark Memorial Award, Association of Scottish Motoring Writers, 1995, 2006; Hon. Doctorate of Humane Letters, University of Art Academy, San Francisco, 2000; Hon. Doctorate of Design, De Montfort University, 2002; Hon. Doctorate of Arts, Abertay University, 2006; Hon. Doctorate of University: Birmingham City, 2012; Hon. Doctorate: Glasgow University, 2012

Die Chartered Society of Designers:
Die „Chartered Society of Designers” wurde 1930 gegründet und gilt als größte professionelle Körperschaft für Designer aller Fachrichtungen. Ihre Grundsätze und Ziele, darunter die Förderung des Designstudiums und die Pflege höchster Designstandards, sind bis heute unverändert geblieben. In Würdigung ihrer Verdienste wurde die Society 1976 mit einer königlichen Charta ausgezeichnet. Eine weitere Anerkennung folgte 2011, als ihre königliche Hoheit, Königin Elisabeth II. über eine weitere Royal Charter der Society zusätzliche Befugnisse gewährte.
Die Mitglieder der Society sind über alle Designdisziplinen, auf allen Karrierestufen und in über 30 Ländern tätig. Dabei reicht das Spektrum von allein Praktizierenden über Beratungstätigkeiten bis zur Mitarbeit in hauseigenen Designabteilungen. Die Beiträge der Society zum Wohlergehen der Gesellschaft sowie zur Umwelt, Erziehung und Wirtschaft sind bemerkenswert. Seit 1976 fungiert seine königliche Hoheit, der Herzog von Edinburgh, als ihr Schirmherr.

(Redaktion)


 


 

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