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Auszeichnung

Stuttgarter Businessideen mit dem Titel „Kultur- und Kreativpiloten Deutschland 2011“ ausgezeichnet

Was haben eine Wanduhr und ein philosophisches Wirtschaftsmagazin gemeinsam? Sie sind zwei von drei Ideen aus Stuttgart, die im Rahmen des Wettbewerbs „Kultur- und Kreativpiloten Deutschland 2011“ kürzlich in Berlin ausgezeichnet wurden. Bundesweit gewannen 32 innovative Geschäftsideen...

Der Staatsminister und Beauftragte der Bundesregierung für Kultur- und Medien, Bernd Neumann sowie der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Hans-Joachim Otto haben den Preisträgern vor wenigen Tagen in Berlin den Titel verliehen.

Hand aufs Herz – welcher Normalbürger begreift schon die Theorien, die hinter Konstrukten wie Kreditverbriefung, Zinsniveau und Inflationsausgleich stehen? Begriffe, die derzeit in aller Munde sind, deren Relevanz für das Alltagsleben sich jedoch hauptsächlich nur Eingeweihten erschließen. Hier Aufklärung zu leisten, dazu tritt Wolfram Bernhardt mit seinem Magazin agora42 an. Es schließt die Lücke zwischen Ökonomie und Philosophie, macht Zusammenhänge deutlich und ist vor allem eins: verständlich.

Das Medium für die noch recht junge Disziplin der Szenografie ist PLOT. Gegründet von Janina Poesch, Rainer Häupl und Sabine Marinescu, versteht sich das Projekt als Kommunikationsplattform für die Szene und informiert auf mehreren, sich ergänzenden Kanälen über Ausstellungsgestaltung, Film- und Bühnenarchitektur und Markenwelten. Während die Website tagesaktuell über das szenografische Geschehen, aktuelle Termine und Jobs informiert, wirft das gedruckte Magazin einen Blick hinter die Kulissen. Die Inszenierung ist nicht Thema, sondern auch das Prinzip der Reportagen, Making-Ofs und interdisziplinäre Ansichten im Magazin, denn jedes Magazin durchzieht eine eigene Dramaturgie.

Wie es aussieht, wenn uns das Stündlein schlägt, können wir jetzt selbst bestimmen,  mit der wandlungsfähigen Wanduhr Sphaerologium von Peter Berger. Möglich macht das ein wechselbares Ziffernblatt in einer kreisförmigen Rahmenkonstruktion, die vor der Wand schwebend befestigt wird. Zwar ist das Sphaerologium zuallererst eine Wanduhr, aber sie kann viel mehr als nur die Zeit anzuzeigen. Sie ist auch Blickfang, Leuchte und Regal. 

Weitere Gewinner der Region Baden-Württemberg sind: Ludger Pfanz, der in Karlsruhe 3D-Content-Forschung betreibt (Expanded 3Digital Cinema Laboratory) sowie Nik Back und Alexander Stamminger (maigrau GmbH), die mit Ihrem Label für Designer-Möbel endgültig den „Gelsenkirchener Barock“ und „Eiche brutal“ aus den bundesdeutschen Wohnzimmern verbannen und neben der Gestaltung auch Produktion und Vertrieb in Eigenregie organisieren. (Ausführliche Beschreibungen der Geschäftsideen im anhängenden Exposé)

Kreativ-Piloten im Steilflug – Titel wird zum zweiten Mal vergeben

Bei dem zum zweiten Mal durchgeführten Wettbewerb um den Titel „Kultur- und Kreativpiloten Deutschland“ werden kreative Köpfe mit innovativen Geschäftsideen ausgezeichnet. Der Jury, bestehend aus Experten der Kultur- und Kreativbranche, kam es bei der Bewertung nicht nur auf schwarze Zahlen und Erfolgsstorys an, sondern auf die besondere unternehmerische Persönlichkeit. In den Auswahlgesprächen wurden die Ideen und Persönlichkeiten der Bewerber aus verschiedenen Perspektiven beurteilt. Für die Teilnehmer gab es dabei bereits konkrete Hinweise und Anregungen für ihre Ideen-Weiterentwicklung, auch wenn sie nicht zu den Gewinnern zählten.

Die Titelverleihung „Kultur- und Kreativpilot Deutschland 2011“ fand am 10. November in Berlin statt. Danach erwartet die Gewinner ein einjähriges Durchstartprogramm: Experten-Workshops, in denen Know-how vermittelt wird, das nicht in Lehrbüchern nachzulesen ist, individuelle Begleitung durch erfolgreiche Branchenfachleute sowie Kontakte zu anderen kreativen Vordenkern. Das Programm „Kultur- und Kreativpiloten Deutschland 2011“ wird organisiert und durchgeführt vom u-institut für unternehmerisches Denken und Handeln e. V. gemeinsam mit dem Kompetenzzentrum Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes.. Das Kompetenzzentrum – eine Einrichtung des RKW Rationalisierungs- und Innovationszentrums der Deutschen Wirtschaft e. V. – berät in bundesweit angesiedelten Regionalbüros Akteure der Kultur- und Kreativwirtschaft. Gefördert wird das Programm „Kultur- und Kreativpiloten Deutschland“ von der Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft der Bundesregierung. 

Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft der Bundesregierung

Die Kultur- und Kreativwirtschaft gehört zu den wichtigen deutschen Wirtschaftsbranchen. Sie steht trotz der insgesamt erfolgreichen Entwicklung vor besonderen Herausforderungen: Die meisten Kreativen und Kulturschaffenden sind Freiberufler oder arbeiten in kleinen Teams, betriebswirtschaftliches Know-how ist gefragt, es gibt bisher noch wenig Branchenbewusstsein. Um die Wettbewerbsfähigkeit der innovationsstarken Branche zu steigern, hat die Bundesregierung im Jahr 2007 die Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft gestartet. Koordiniert wird die Initiative vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie und dem Beauftragten für Kultur und Medien. 

(Redaktion)


 


 

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