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Kultusministerium weist Vorwürfe der CDU zurück

Kultusministerin Gabriele Warminski-Leitheußer: "Die Inklusion hat einen überaus wichtigen Stellenwert für die grün-rote Landesregierung, damit wir den Elternwillen so schnell wie möglich zu Gunsten der Kinder mit Behinderung weitgehend umsetzen können"

Das Kultusministerium erklärt, die CDU renne mit ihrer Forderung, die Inklusion schrittweise umzusetzen, offene Türen ein. Es sei geplant, das Schulgesetz im Hinblick auf die Inklusion im Schuljahr 2013/14 zu ändern. "Die Inklusion hat einen überaus wichtigen Stellenwert für die grün-rote Landesregierung, damit wir den Elternwillen so schnell wie möglich zu Gunsten der Kinder mit Behinderung weitgehend umsetzen können", erklärte Kultusministerin Gabriele Warminski-Leitheußer. Um vor einem Einstieg in die Inklusion die Finanzierung zu klären, müssten die Gespräche mit den Kommunalen Landesverbänden weitergeführt werden.

Der Vorwurf der CDU-Landtagsfraktion, die Landesregierung habe die Umsetzung der Inklusion in den vergangenen anderthalb Jahren nicht weiterverfolgt, sei nicht nachvollziehbar. Warminski-Leitheußer stellt vielmehr fest, dass der Ausbau inklusiver Bildungsangebote im aktuellen Schuljahr deutlich vorangeschritten sei: „In der überwiegenden Mehrzahl der Fälle konnte dem Elternwunsch auf ein inklusives Bildungsangebot entsprochen werden. Die positive Entwicklung in diesem Bereich setzt sich weiterhin fort“, erklärte die Kultusministerin. Dabei gebe es unterschiedliche Formen, wie gruppenspezifische inklusive Bildungsangebote, Einzelinklusion oder Kooperationsformen zum Beispiel im beruflichen Bereich.

Das Kultusministerium sieht einige Gemeinsamkeiten zwischen den eigenen Vorhaben und den Forderungen der CDU. So habe das Ministerium schon vor Wochen erklärt, keine einheitliche Lösung anzustreben, sondern den Eltern eine Wahlfreiheit zu ermöglichen. Deshalb gehe es nicht darum, die Sonderschulen abzuschaffen, sondern die Sonderschulpflicht. Das Ministerium stellt im laufenden Schuljahr 100 Deputate für die Sonderschulen zusätzlich zur Verfügung. Die Kapazitäten sollen auch in den kommenden Jahren ausgebaut werden. Text:KM Pressestelle

(Redaktion)


 


 

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